Die 15. Tour findet am 10. September statt. Sie startet um 9 Uhr am Bahnhof Bernau und führt über Waldfrieden und Wandlitz nach Oberhavel. Dort passieren die Radfahrer die Orte Zehlendorf, Schmachtenhagen, Oranienburg, Borgsdorf, Birkenwerder, Bergfelde, Schönfließ und Mühlenbeck, bevor sie wieder in den Barnim zurückkehren. Über Schönerlinde, Berlin-Buch, Schwanebeck, Birkenhöhe und Börnicke geht es am Nachmittag zurück zum Ausgangspunkt, zum Bahnhofsvorplatz Bernau.
Für die rund 75 Kilometer lange Strecke sind sieben Stunden eingeplant. Zwei besondere Haltepunkte gibt es. Der erste wird gegen 9.25 Uhr das Übergangswohnheim für Flüchtlinge in Bernau-Waldfrieden sein (9.25 Uhr). Bei Kilometer 30 wird gegen 11.30 Uhr ein weiteres Mal angehalten: am Denkmal für die KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter am ehemaligen Klinkerwerk in Oranienburg-Sachsenhausen.
Heidelinde Benzinger, die seit der ersten Tour de Tolérance im Jahre 2001 die Fahrt gegen Fremdenfeindlichkeit und Hass, für ein Miteinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen mit organisiert, hofft auf viele Teilnehmer. Noch gut erinnert sie sich an das Jahr 2003, als Bernau schon einmal Ausrichterin der Tour war. "Damals waren an die 1400 Menschen dabei - ein Teilnehmerrekord", erzählt sie. Und vielleicht würde der in diesem Jahr ja wieder gelingen.
Er unterstütze die Tour de Tolérance, "weil sie ein sichtbares Zeichen setzt gegen Vorurteile, Engstirnigkeit und Ablehnung alles Fremden", sagt Bernaus Bürgermeister Stahl. "Quer durch Europa sehen wir vielfältige Tendenzen der Abschottung. Gerade vor diesem Hintergrund sind Zeichen der Toleranz sehr wichtig", findet er. "Wer weltoffen ist, muss und darf sich nicht verstecken!".
Unkostenbeitrag: fünf Euro; Informationen und Anmeldung unter www.tourdetolerance.de