In Bernau und den Ortsteilen der Stadt werden ab kommendem Montag, 26. April, wieder unbefestigte Straßen glatt geschoben. „Ziel ist es, die zahlreichen Schlaglöcher zu beseitigen, die nach dem Winter zu verzeichnen sind“, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit.

Sanierung von Straßen dauert zwei Wochen

Die etwa zweiwöchige Aktion startet in Schönow und wird anschließend in Börnicke, Birkenhöhe, Eichwerder, Rutenfeld, Ladeburg, Friedenstal sowie in Bernau-Süd und im Stadtzentrum An der Waschspüle fortgesetzt.

Aufreißen, Profilieren, Anwalzen

Das sogenannte Straßenschieben umfasst das Aufreißen, Profilieren und Anwalzen der unbefestigten Straßen. Zum Auffüllen der Schlaglöcher wird überschüssiges Material wiederverwertet, das im Laufe der Zeit an den Straßenrand gedrückt wurde. Wo dies nicht ausreicht, kommt ergänzend Natursteinschotter unterschiedlicher Körnung zum Einsatz.
In Ladeburg wird es demnächst kaum noch unbefestigte Straßen geben. Der Ahornweg, Asternweg und der Stichweg am Biesenthaler Weg sind für eine Befestigung in diesem Jahr vorgesehen. Bei der unbefestigten Straße Am Wasserturm ist eine Befestigung wegen der nicht geklärten Entwässerungssituation und der geringen Breite sehr schwierig. Hier sucht die Stadt nach anderen Lösungen. Auch der  Pappelsteg in Ladeburg ist zu schmal und bleibt daher unbefestigt.