Angela und Peter Findling hatten die Wäscherei vor 17 Jahren in Lobetal gegründet. Das dortige Grundstück war gepachtet, der Vermieter meldete Eigenbedarf an. "Für den neuen Standort war auch Schönow im Gespräch, hier in Rehberge hat aber alles gepasst", sagte Peter Findling. Er will die Kapazität seines Unternehmens, auch unter optimaler Nutzung der vorhandenen Räumlichkeiten, insgesamt um 50 Prozent erhöhen. Dies werde, so Findling, auch Auswirkungen auf die Zahl der Beschäftigten haben. Bisher hat die Firma 25 Mitarbeiter, zehn sollen hinzukommen. "Wir haben auch 15 Beschäftigte mit einem Handicap", so der Findling-Geschäftsführer. Diese würde er gerne weiterbeschäftigen, einige Details müssten aber noch geklärt werden.
In einer kurzen Rede vor den zahlreich erschienenen Gästen des Richtfestes dankte Findling den Bauarbeitern für die bisher geleistetet Arbeit. "Es war ein langer Weg von der Planung über die Baugenehmigung bis zur Fertigstellung des Rohbaus", betonte der Bauherr. Dabei musste Findling auch so manche bürokratische Hürde umschiffen: Für die Leimbinder beispielsweise, die aus dem tiefsten Westen kommen, brauchte er "Durchfahrtsgenehmigungen" für mehrere Bundesländer - und das dauerte. Die Folge: Die Arbeiten verzögerten sich. "Wir werden es aber trotzdem zum geplanten Termin schaffen", gab sich Findling optimistisch.
Das Unternehmen verarbeitet täglich rund 40 000 Wäscheteile. Hauptkunden sind Alten- und Pflegeheime von Wendisch- Rietz bis Angermünde. Zwei Drittel der Wäsche wird verliehen.