Der Schock muss riesig gewesen sein – und dann passierte das Malheur auch noch kurz vor Weihnachten.
Am Tag vor Heiligabend ließ eine Musikerin aus Panketal ihren Geigenkasten samt Instrument und zwei Bögen in einer S-Bahn am Bahnhof Berlin-Buch liegen. Das Dramatische daran: Der Wert des Instruments soll sich auf stattliche 36.000 Euro belaufen. Das entspricht in etwa der Summe, die andere für einen Mittelklassewagen ausgeben.

Polizei wertet Videoaufnahmen aus

Die 34-Jährige setzte alle Hebel in Bewegung, um das wertvolle Stück wiederzubekommen. Die Maßnahmen verliefen zunächst aber im Sande, wie die Bundespolizei in Berlin am Freitag berichtete.
Die Bundespolizei leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Unterschlagung ein. Sie wertete Videoaufnahmen einer Überwachungskamera aus. Dabei konnte ein Mitarbeiter einer Reinigungsfirma als Tatverdächtiger identifiziert werden. Die Bilder zeigten, wie der Mann die Geige mitnahm.

Richter ordnet Durchsuchung eine Wohnung an

Ein Richter ordnete schließlich eine Wohnungsdurchsuchung bei dem 38-jährigen Mann an – und fand das teure Instrument. Die überglückliche Musikerin hat ihre Geige inzwischen zurück. Gegen den 38-Jährigen wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.
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