Um 14 Uhr geht es am Sonnabend vor der Schul-Mensa los. Dort wird Biesenthals Bürgermeister André Stahl das erste Kunstwerk würdigen. Von der Stelle führt der Weg zur Sparkasse, weiter zur Evangelischen Kirche und schließlich zum Café der Bäckerei Franke, Ecke Wehrmühlenweg. Das werden die Stationen des Skulpturenweges sein. An der Eröffnung nehmen auch Künstler teil, die vor Ort etwas zu ihren Arbeiten sagen werden. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Stadt Biesenthal und dem Landkreis Barnim.
Auf Initiative der Freunde des Schlossbergs fand im Oktober 2010 die 2. deutsch-polnische Werkstatt im Freien am Schloßberg Biesenthal statt. Daraus entstanden sieben Skulpturen und Installationen. Klaus Storde aus Prenden schuf „Wegzeichen 1“, Burkhardt Vierus aus Biesenthal „Aufwind“. Jerzy Kuzminski, Stettin, ist Schöpfer der Figur „Hockender“, Violeta Holownia, ebenfalls aus Stettin, gestaltete „Pegasus“. Anne Schulz, Biesenthal, hat aus einem Findling das „Winterschwein“ herausgearbeitet. MOZ-Kunstpreisträgerin Emerita Pansowova, Prenden, ist mit der Skulptur „Frau mit Kind“ und Lutz Kittler, Friedrichswalde, mit der „Chimäre“ dabei.
Ergänzt wird die Eröffnung des Skulpturenweges um 15 Uhr mit einer Vernissage in der Galerie des Biesenthaler Rathauses. Sie steht unter dem Motto „Kunst-Stadt-Landschaft“. Bei dieser Ausstellung geht es auch um Kunst im öffentlichen Raum.