Die Finanzkrise und deren Folgen für die Bürger, aber auch die Angleichung der Renten in Ost und West waren Themen, die die Bernauer gestern bewegten.
Aber es gab auch ganz konkrete, regionale Probleme, wie zum Beispiel die Bushaltestelle in Schönow gegenüber dem Rewe-Markt, die sich viele Bürger wünschen. „Da ist der Antrag auf Errichtung durch. Es wird nur derzeit noch nicht gebaut, solange die Umleitung nach Zepernick noch über die Strecke führt“, berichtete Dagmar Enkelmann über den neusten Stand.
Auch, wie es mit dem geplanten Bad im Bernauer Sportforum weitergeht, wollten die Bürger wissen. „Da hat sich die Stadt bereit erklärt, 160 000 Euro jährlich für den Schulsport zu zahlen. Alles andere muss jetzt der Investor machen“, erklärte Dagmar Enkelmann.
Bei der Sprechstunde in Wandlitz hatten unter anderem Bürger ihre Befürchtungen bezüglich der Lärmbelastung vom geplanten Bolzplatz in Klosterfelde geäußert.
Ein immer wiederkehrendes Thema sei aber auch die Altanschließerproblematik, weiß Margitta Mächtig. Dazu gebe es viele Fragen und Beschwerden der Bürger.
Mit dem Interesse an der Sprechstunde sind die beiden Damen mehr als zufrieden. „Selbst in den kleinsten Dörfern im tiefsten Oderbruch kommen die Leute. Oft sitzen die sogar schon und warten auf uns“, so Dagmar Enkelmann, die sich alle Fragen akribisch notiert und wenn nötig weiter leitet.