Auf die Idee, sich in Zepernick und Schwanebeck die Spielmöglichkeiten im Freien anzusehen, wurde Dyhr während seiner Wahlkampftour durch Institutionen und Vereine gebracht. Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr in Schwanebeck hatten davon erzählt, dass es einige Spielplätze gibt, die von den Kindern der Gemeinde besonders gut angenommen werden und andere gar nicht.
Dieser Eindruck bestätigte sich gestern. Von den sieben Spielplätzen ist der im Goethepark in Röntgental der begehrteste, stellte Thomas Dyhr nach Gesprächen mit Müttern, die regelmäßig mit ihren Kindern dort sind, fest. „Sie sind sehr zufrieden“, sagt er. Nur einen Wunsch gibt es: den nach einer Umzäunung. Dadurch könnte die Gefahr, dass Kinder auf die vielbefahrene Bahnhofstraße laufen, eingedämmt werden, glaubt auch der bündnisgrüne Bürgermeisterkandidat.
Einen verwahrlosten Eindruck hingegen machte der Spielplatz im Wohnviertel „Am Mühlenberg“ in Zepernick. „Schlecht gepflegt, schwer zugänglich“, lautete Dyhrs knapper Kommentar. „Und der Spielplatz am Genfer Platz in Schwanebeck hat zwar tolle Spielgeräte, doch die sind arg verwittert. Und die Attraktion, eine Seilbahn, ist seit einer Woche defekt“, zieht er ein erstes Resümee.
Auf seiner Internetseite www.thomas-dyhr.de hat der Bündnisgrüne parallel zu seiner Tour eine Umfrage zu den Spielplätzen in Panketal platziert, mit der er deren Beliebtheit messen will. „Bei Spielplätzen, die nicht genannt werden, kann man gezielt fragen, woran es liegt und entsprechende Veränderungen in Angriff nehmen“, sagt Thomas Dyhr.
Dass ein Spielplatz, der überhaupt nicht angenommen wird, einmal zu den „Rennern“ gehören kann, hat er in seinem eigenen Wohnviertel in Schönow erlebt. „In der Stadt Bernau hat die Durchführung einer solchen Umfrage und die Umsetzung der Ergebnisse tatsächlich dazu geführt, dass der Platz an der Kantstraße durch gezielte Maßnahmen der Stadt Bernau und unter Einbeziehung von Nachbarn und Eltern deutlich an Attraktivität gewonnen hat“, erzählt der Bündnisgrüne. „Ich denke, das wird auch in Panketal möglich sein.“
Und so will der Schönower die Ergebnisse sowohl der Abstimmung, als auch der gestrigen Fahrradtour in die Diskussion der Panketaler Gemeindevertretung einbringen. „Auch wenn ich nicht zum Bürgermeister gewählt werden sollte“, sagt der Schönower.