Jüngstes Beispiel sind die Arbeiten am Jochbogen im Eingangsbereich an der Turmseite der Kirche. Während Pfarrer Ralf Wenzel in der Sitzung auf schriftliche Feststellungen von Architekten zur Sicherung des Jochbogens verwies und feststellte "Wir sind auf dem Weg zum Turm", kritisierte Ulrich Buhrow, Vorsitzender des Fördervereins, fehlende statische Gutachten, so dass die Baumaßnahme dem Aufbau des Turms entgegenstehe. Der Förderverein sei bereit, Anträge zur "Rekonstruktion" zu fördern, bei Sicherungsmaßnahmen dürfe der Verein dies aber nicht. Für diese sei der Eigentümer zuständig. Pfarrer Wenzel lud seinerseits alle Bürger am 19. Juni um 15 Uhr zu einer Kirchenführung mit Erläuterungen zum Jochbogen ein.
Dass die Stimmung zum Teil verhärtet, teilweise aber auch offen ist, zeigte sich in der Diskussion. Wechselseitigen Vorwürfen mit Blick auf die Vergangenheit standen Appelle, einen Schlussstrich zu ziehen und den Aufbau des Turm gemeinsam zum Abschluss zu bringen, gegenüber. Birkholzer vermissen die Anerkennung des jahrelangen Engagements des Fördervereins. "Die Kirche interessiert uns alle und wir würden gern mehr machen", sagte eine Anwohnerin. Ortsvorsteher Dieter Geldschläger bot die Unterstützung des Ortsbeirats an, die Diskrepanzen in offenen Gesprächen aus der Welt zu schaffen.