"Mal mal Energie" - mit diesem Spruch waren alle Bernauer Jungkünstler aufgerufen, sich am Gestaltungswettbewerb ausgewählter Trafostationen zu beteiligen.
Überall in der Umgebung findet man mit Parolen oder ähnlichem beschmierte Trafohäuschen. Die unverzichtbaren Bestandteile des Stromnetzes wurden oft kurz nach der malerischen Instandsetzung wieder verunstaltet.
Diese unschönen Krakeleien störten sowohl die Bernauer Anwohner und Besucher, als auch die Stadtwerke Bernau, die sich als Betreiber dieser Anlagen in der Verantwortung sehen.
In den letzten Jahren wurden viele Trafostationen saniert, technisch verändert und manche sogar abgerissen. Um der Stadt Bernau auch in dieser Hinsicht wieder mehr Glanz zu verleihen, forderten die Stadtwerke sowohl Anwohner, Schulklassen und Kinder- und Jugendvereine, als auch Kunstzirkel und Sportvereine auf, gemeinsam mit ihnen etwas am Stadtbild zu verändern und appellierten an alle, an ihrem Malwettbewerb teilzunehmen.
Das Ganze stand unter dem Thema "Energie in Bernau und der Region". Den Anfang machte vergangenen Freitag die Trafostation an der Schwanebecker Chaussee. Wo bis vor kurzem noch ein unscheinbares kleines Häuschen mit grauen Wänden stand, ziert nun ein künstlerisch anspruchsvolles Gesamtbild die vorher grauen Wände.
Unter der Leitung von Patrick Kleinschmidt von der Firma "Appolloart" wurden die Ideen an der Fassade des kleinen Häuschens umgesetzt. Dank viel Kreativität und handwerklichem Geschick kann man dort nun eine komplett neu gestaltete Trafostation besichtigen.
"Von nun an werden Bernauer Anwohner und Besucher von einem schönen Bild begrüßt", ist sich Sven Anders von den Stadtwerken sicher.
Neuer Eindruck: Sebastian Knospe und Patrick Kleinschmidt von "Appolloart" mit Sven Anders von den Stadtwerken vor dem neu gestalteten Trafohäuschen in Bernau Foto: MOZ/Sergej Scheibe