Zum Auftakt startete der Umzug mit den Trommlern an der Spitze. Es folgten Karnevalisten mit lodernden Fackeln und Kinder, die bunte Lampions oder Lichtschwerter mit sich führten, mit ihren Eltern. Im Takt deftiger Trommelrhythmen sowie vorn und hinten von Fahrzeugen der Feuerwehr mit Blaulicht abgesichert, zog die bunte Schar gegen 17.30 Uhr los. Allerdings hieß es: „Wir machen nur eine kleine Runde durch Rudolfshöhe.“ Die Minimierung der Umzugsstrecke war dem allerorts tauenden Schnee geschuldet. Doch das Wetter dürfte auch sein Gutes gehabt haben. Ohne bibbern zu müssen, hatten sich parallel zum Umzug schon viele auf dem zum freien Feld offenen Hof der Feuerwehr versammelt. Bei fast frühlingshaften Temperaturen und leichtem Wind ließ es sich dort prächtig plauschen, nicht ohne dabei seinem Lieblingsgetränk oder etwas Gebratenem zuzusprechen.
Den eigentlichen Höhepunkt des Spektakels bildet dann aber das Lagerfeuer, bei dem ein nahezu drei Meter hoher Berg von Tannenbäumen angezündet wurde. Und das frei nach dem Motto „Weihnachtsbäume werden verbrannt mit der Trommel in der Hand“. Das Trommelfeuer vom Sonnabend war mittlerweile die zwölfte Veranstaltung ihrer Art in Werneuchen.