Die Bernauer Tafel zieht um. Die Einrichtung muss ihre bisherigen Räumlichkeiten in der Rüdnitzer Chaussee verlassen. Um die neuen Räume an der Oranienburger Straße jedoch beziehen zu können, benötigt die Bernauer Tafel eine langfristige Unterstützungszusage. Für die Unterkunft sind nämlich pro Jahr 50.000 Euro Unterstützung nötig, um die Unterhaltung zu decken.

Verwaltung will Tafel Bernau unterstützen

„Für die Stadtverwaltung ist eine Unterstützung der Tafel selbst-verständlich“, sagt Bernaus Bürgermeister André Stahl. „Mit ihrer Arbeit sichert die Einrichtung, dass viele Bernauer Familien mit Lebensmitteln versorgt werden, für die sie sonst zu wenig Geld hätten. Außerdem ist die Tafel Bernau eine nicht mehr wegzudenkende Institution. Seit 2002 kümmert sie sich in unserer Stadt um die sozial Schwächeren.“
Mit einem Antrag auf eine finanzielle Unterstützung für die Tafel Bernau e. V. ab dem nächsten Jahr möchte die Stadt Bernau die soziale Einrichtung langfristig unterstützen. „Ich hoffe, die Stadtverordneten sehen die Wichtigkeit genauso und geben für diesen Antrag grünes Licht“, so Stahl. Konkret schlägt die Verwaltung den Stadtverordneten vor, die soziale Einrichtung ab 2022 jährlich in Höhe von 20.000 Euro zu unterstützen. Der Landkreis Barnim hat ebenfalls seine finanzielle Unterstützung zugesagt.

Diskussion bei der Stadtverordnetenversammlung

Der Antrag wird auf der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 25. Februar, zur Diskussion gestellt. Die Stadtverordnetenversammlung beginnt um 16 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle, Heinersdorfer Straße 52.