Seit Jahren ist der Schlosspark in Trampe Schauplatz der Aktivitäten des Bibers. Der Verein Burgruine Trampe mit seinem Vorsitzenden Klaus Lietzau sorgt dafür, dass sich der Schlosspark  in einem vorzuzeigendem guten Zustand befindet. Mehrmals im  Jahr wird deshalb "aufgeräumt". Die Vereinsmitglieder, die zum Beispiel den Tanz in den Mai veranstalten, sind auf der Hut, dass der sanierte Teich, in dem Karpfen und Goldfische zuhause sind, und die Brücke ansehnlich bleiben.
Anhaltende Sorgen macht ihnen allerdings der Biber. Die stattlichen Laubbäume werden förmlich vom Wurzelwerk aus "aufgefressen", sagt Klaus Lietzau. "Und gerade die wollen wir doch für weniger Kohlendioxid-Ausstoß erhalten."
Daran knüpft auch Jens Behrendt, der Vorsitzende des Vereins Lammssee, an und bestätigte, dass der Biber die Laubbäume zerstöre. Die Schäden seien enorm. Auf den an dem See angrenzenden Grundstücken nage er die Obstbäume an, bis sie umfallen. Das Fazit aus beiden Beiträgen ist: Die Untere Wasserbehörde wird in die Gemeindevertretersitzung eingeladen.
30 Mitglieder hat der Verein Lammssee. Sie angeln, setzen Fische ein, pflegen den See, die Sitzecke aus Holz. Die Uferbefestigung ist ebenfalls ein großes Thema. Das alles geschieht in acht bis zehn Arbeitseinsätzen im Jahr. Der Verein Lammsee wird, wie jedes Jahr, aktiv am Neptunfest am 20. Juni teilnehmen, Kinderangeln und Schnupperkurse anbieten. Der See versande aber langsam, so eine weitere Sorge von Jens Behrendt. "Wir benötigen mindestens acht Tonnen Kies, um das Ufer zu befestigen", stellte er fest. Die Ausschussvorsitzende Petra Lietzau hakte ein: "Das ist etwas für die Gemeindevertretung, das kann der Verein nicht allein bewältigen."
Sorgen des Kleingartenvereins
Auf ganz andere Probleme verweisen die Ausführungen der Vorsitzenden des Kleingartenvereins Trampe, Hannelore Grave. Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern. In der Kleingartenanlage sind zwei Pächter aus Trampe, zwei aus Eberswalde und die restlichen Pächter kommen aus Berlin. Die Satzung werde nicht eingehalten, Autos stehen in der Anlage, Ruhezeiten werden ignoriert, beschreibt sie die Situation. Die Hunde hinterlassen überall ihren Kot. Eine Zusammenkunft aller Pächter gelinge nicht, geplante Aktivitäten fallen aus, weil die, die zugesagt haben, nicht erscheinen. Hier will sich die Gemeindevertretung etwas einfallen lassen, zum Beispiel ein Schild mit den wichtigsten "Regeln" aufstellen. Und das Biesenthaler Ordnungsamt soll, wenn nötig, einschaltet werden.
Jörg Schiele, der Vorsitzende des Vereins der Fachwerkkirche Tuchen, konnte über mannigfaltige Aktivitäten des Fördervereins mit 15 Mitgliedern berichten. Zum Beispiel über die Teilnahme an der Landpartie, am Tag des offenen Denkmals. Höhepunkt war 2019 die erfolgreiche Restaurierung der Fachwerkkirche, in der bereits über 1000 Hochzeiten stattfanden. In jedem Monat werden kulturelle Veranstaltungen durchgeführt. Der Laternenumzug im Januar eines jeden Jahres wird von Kindern und Eltern sehr gerne angenommen, genauso wie der seit sechs Jahren durchgeführte Handwerksmarkt und die neuerdings auf verschiedenen Höfen angebotenen Konzerte und der kleine Weihnachtsmarkt.
Jährlich werden zwei Zeitungen, finanziert von der Gemeinde, für jeden Haushalt erarbeitet und verteilt. "Daran arbeiten nicht nur Vereinsmitglieder in der Interessengruppe Breydiner Geschichten". Die Tuchener Tage mit wechselnden Themen finden vom 15. bis 17. Mai zum 22. Mal statt. In diesem Jahr steht auch noch ein Projekt an, in dem Familien der Gemeinde involviert sein werden.
Die Freiwillige Feuerwehr Tuchen-Klobbicke mit Reiko Messal ist überall dabei, ob es das Neptunfest, das Erntefest oder der Laternenumzug ist. Die Jugendfeuerwehr ist genauso aktiv, sie backen auch mal Muffins für den Weihnachtsmarkt. Die Feuerwehrleute unterstützen jeden Verein und die Gemeinde bei vielen Veranstaltungen.