Nach 18 Monaten Bauzeit ist die Ladestraße in Bernau fertig gestellt. Am Freitag konnte die Stadt Bernau die wichtige Verbindung offiziell für den Verkehr freigeben. Nach dem obligatorischen Banddurchschneiden war die Freiwillige Feuerwehr die erste, die den neuen Fahrweg testete.

Verkehr durch die Innenstadt soll reduziert werden

Die asphaltierte Straße verbindet die Börnicker Chaussee vom Kreisverkehr an mit der Weißenseer Straße (L 200) und soll helfen, den Durchgangsverkehr in der Innenstadt zu verflüssigen. Bürgermeister André Stahl freute sich über die Freigabe: „Heute ist ein guter Tag für Bernau. Der Durchgangsverkehr ist seit fast dreißig Jahren ein Thema in der Stadt. Die Öffnung der Ladestraße ist ein wichtiger Schritt für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur.“
Neben dem Bau des Straßenkörpers wurden 99 Park- & Ride-Parkplätze, davon zwei für mobilitätseingeschränkte Personen, parallel zur Ladestraße geschaffen sowie Rohrleitungen zur Regenentwässerung verlegt. Die Straße und die Parkplätze erhielten auf der gesamten Fahrstrecke eine Beleuchtung. Bernau investierte für den Bau der Ladestraße rund 5,3 Millionen Euro, die mit einer 50-prozentigen Förderung durch das Land Brandenburg mitfinanziert wurden. Die P&R-Anlage wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.