Das ist wahrlich eine schmutzige Angelegenheit: An der Grundschule am Rosenpark in Werneuchen gibt es offenbar einen oder mehrere Schüler, die regelmäßig die Toiletten verunreinigt haben. Das Ganze hat nun sogar den Bürgermeister Frank Kulicke (UWW) auf den Plan gerufen.

Vorwürfe wegen abgelehnter Reinigung

In einem offenen Brief, der im aktuellen Amtsblatt vom November erschienen ist, appelliert er an Eltern, sie sollten ihren Kindern den sorgsamen Umgang mit „unseren Allgemeingütern vermitteln“. Zugleich weist er darin Vorwürfe zurück, er habe eine Zwischenreinigung der Sanitär-Anlagen tagsüber abgelehnt. Das sei eine „Legende“.

Anonymer Brief von „Eltern der Grundschule“

Die Vorwürfe seien in einem anonymen Brief erhoben worden, der ihn nach eigenen Angaben am 26. Oktober erreicht habe. Er sei unterzeichnet gewesen mit „die Eltern der Grundschule am Rosenpark“.
Kulicke berichtet, dass es an der Grundschule schon länger ein Problem mit mindestens einem unbekannten Schüler geben soll, der seine Geschäfte nicht in der Toilette erledigt, sondern vorsätzlich daneben.

Verschärfte Situation seit neuem Schuljahr

Es fing im Hauptgebäude an, seit dem neuen Schuljahr hätten sich die unappetitlichen Vorfälle dann in den Ersatzneubau verlagert. Dabei habe sich das Problem noch verschärft, da es in den Containern nur zwei Toiletten gibt. Bei Verunreinigungen sei dann eine vorübergehend nicht nutzbar gewesen. Kulicke traf sich daraufhin zu einem Krisengespräch mit Schulleiterin Heike Hansch.

Toiletten-Kontrolle schafft Abhilfe

Erst seit Anfang Oktober, seit eine Mitarbeiterin der Stadt Werneuchen während der Pausenzeiten die Toiletten im Ergänzungsbau kontrolliere, sei es laut dem Bürgermeister zu keinen Verunreinigungen mehr gekommen. „Wir hoffen, dass es so bleibt“, betont Kulicke.
Aktuell lernen in der Grundschule am Rosenpark in Werneuchen mehr als 450 Schüler. 2023 soll das neue Schulgebäude fertig sein.