Am Wochenende steht wegen Brückenbauarbeiten eine teilweise Vollsperrung des Autobahndreiecks Schwanebeck bevor. Der Verkehr wird über die L200 (ehemals B2) beziehungsweise über die L200 und die L31 von Bernau nach Blumberg umgeleitet.
Der Ausbau des Autobahndreiecks Schwanebeck wird erklärtermaßen bei laufendem Betrieb durchgeführt - bis auf einige Ausnahmen, bei denen es insbesondere im Zusammenhang mit Brückenbauarbeiten zu kurzzeitigen Sperrungen kommt. Eine davon steht an diesem Wochenende bevor. Die Arbeiten werden in diesem Fall an der ersten Überführung in Fahrtrichtung Prenzlau ausgeführt.
Betroffen sind dabei einerseits Autofahrer, die von der Autobahn 11 (Berlin/Stettin) auf den Berlin-Ring auffahren wollen. Andererseits müssen sich all jene auf eine Umleitung einstellen, die aus Richtung Hamburg vom Berliner Ring auf die A 11 auffahren wollen.
Nach der Ankündigung des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg wird die Überleitung am Sonnabend ab 22 Uhr bis Sonntag 21 Uhr gesperrt. Für diese Zeit gelten folgende Umleitungen:
Wer auf dem Berliner Ring aus Fahrtrichtung Pankow kommt und in Richtung Bernau weiterfahren will, muss die A10 an der Abschlussstelle Berlin-Weißensee verlassen. Von dort geht es über eine vergleichsweise kurze Umleitungsstrecke bis zur Anschlussstelle Bernau-Süd. Dort kann wieder auf die Autobahn aufgefahren werden. Dieselbe Umleitungsstrecke wird in umgekehrter Richtung für Autofahrer eingerichtet, die aus dem Norden kommen und von der A 11 auf dem Berliner Ring weiter in Richtung Pankow fahren wollen.
Wer auf dem Berliner Ring in Richtung Frankfurt (Oder) weiterfahren will, verlässt die A 11 ebenfalls an der Anschlussstelle Bernau-Süd, fährt von dort allerdings über die L200 nach Bernau und biegt dort am Stadteingang auf die L31 in Richtung Blumberg ab, um auf der B 158 an der Anschlussstelle Berlin-Hohenschönhausen auf den Berliner Ring aufzufahren.
Am Sonnabend wird zwar in den Nachtstunden mit einem stärkeren Verkehrsaufkommen auf der Umleitungsstrecke gerechnet, nicht aber mit ähnlichen Problemen wie bei der Sperrung der Autobahn im August 2009 im Zuge des sechsspurigen Ausbaus des Berliner Rings. Damals war es auf der B109, die in die Umleitungsstrecke einbezogen war, zu kilometerlangen Staus mit langen Wartezeiten und Behinderungen gekommen, von denen auch der örtliche Verkehr betroffen war. Im Mai des folgenden Jahres kam es bei einer weiteren Umleitung des Autobahnverkehrs in den Gemeinden nur zu kürzeren Wartezeiten.
Problematisch könnte es diesmal allerdings am Sonntagabend werden und zwar in Abhängigkeit von der Wetterlage. Straßen wie die B158 können bei schönem Ausflugswetter den sonntäglichen Rückreiseverkehr in die Hauptstadt auch ohne zusätzlichen Autobahnverkehr kaum bewältigen. Verkehrsteilnehmer, die in der Region unterwegs sind, sollten diese Strecken dann meiden.