Unterstützt von Landes-Trainer und Eltern absolvierten die Segler unmittelbar zuvor eine Woche lang in dem Revier zwei Trainingseinheiten zu je drei Stunden bei gut fünf Windstärken. „Es war ein Hammergefühl, vor der Atlantikküste bei diesen Bedingungen zu segeln. Anschließend gingen wir täglich nach der letzten Segeleinheit 45  Minuten laufen“, beschreibt Paul Pinkau.
Dann begann die Junioren-Weltmeisterschaft damit, dass die Jury nach Anmeldung und Vermessung der Boote ihr O.K gab. Nach dem Ruhetag war nochmals Segeltraining angesagt, um Abläufe und Revierkenntnisse zu verinnerlichen. Schließlich wurden die Segler in sechs Gruppen eingeteilt: 99 Juniorinnen starteten in zwei Gruppen, 260 Junioren in vier.
Um 14  Uhr war immer der erste Start, wobei die Trainer immer die letzten Informationen z. B. über Strömungswerte vor Ort übermittelten. Die Segler mussten bereits 90  Minuten vorher aufs Wasser. An vier Tagen fuhren sie acht Wettfahrten, eine dauerte 60 bis 90  Minuten. So waren die Sportler pro Tag sechs bis sieben Stunden auf dem Wasser des Atlantiks gefordert.
Nach vier Wettkampftagen war schließlich die Vorentscheidung für die Aufteilung in die Platzierungsgruppen „Fleets“ gefallen. Paul Pinkau, trainiert von Paul Reck, lag nach der Vorrunde auf Platz 165 und erreichte damit das Bronze Fleet (3.  Gruppe von Vier).
„Leider hatten wir nicht so gute Bedingungen wie in der Trainingswoche. Bei Windstärken von nur 2 bis 3 und starker Strömung konnte ich mein Ziel (Mittelfeldplatz) nicht erreichen“, sagte Pinkau. Am 
5./6.  Tag segelte er im Bronze-Fleet und kam in der Endwertung auf den 189.  Platz. Respektabel und immerhin eine tolle Erfahrung.
Laser ist eine technisch einfach gehaltene, aber dennoch anspruchsvolle Einhand-Jolle. Sie ist in dieser Klasse weltweit am meisten verbreitet. Im Gegensatz zur Europe sind die Trimm-Möglichkeiten beschränkter, das Segeln ist aber sportlicher. Auch bei wenigen Windstärken kommt das Boot schon ins Gleiten.