Die Stadt hat am Freitag an die 120 Plakate entfernen lassen, die sich im unmittelbaren Kreuzungsbereich an Landesstraßen befinden und nicht den Bestimmungen der Sondernutzungserlaubnis entsprechen. Eine Woche zuvor waren die Parteien und Wählergruppen vom Ordnungsamt schriftlich informiert und aufgefordert worden, nachzusteuern. In der Stadtverordnetenversammlung bat Bürgermeister Stahl die Parteien und Fraktionen, ihre Plakate zu entfernen. Am Donnerstag ging eine schriftliche Erinnerung an alle raus. Dem vorausgegangen waren zahlreiche Beschwerden von Bürgern und vom Behindertenbeirat, weil Kreuzungsbereiche nicht mehr einsehbar, Fuß- und Gehwege für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kleinkindern nicht mehr nutzbar waren.
Wie und wo mit Plakaten in Zeiten des Wahlkampfes geworben werden darf, das regeln unter anderem der Paragraf 18 der Sondernutzung des Brandenburgischen Straßengesetzes und die Sondernutzungssatzung der Stadt.