Unterwegs waren die Leute im Biesenthaler Becken, ein Naturschutzgebiet, für das sich der Nabu engagiert. Geleitet wurde diese Exkursion von Carina Vogel, einer Wildbiologin, die mit ihrem Wissen zu Fledermäusen den Teilnehmern zur Seite stand. Begleitet wurde sie von Andreas Krone vom Nabu Barnim.
Um die Detektoren benutzen zu können, bräuchte man aber erstmal Fledermäuse. Diese sind vor allem bei  ihrem Hauptnahrungsmittel  Insekten anzutreffen. So hielten sich die Teilnehmer also in der Nähe von Gewässern oder am Waldrand auf, da dieser an ein offenes Feld grenzt. Wenn an dem Tag Wind weht, findet man die Fledermäuse an windgeschützten Orten. Bei schlechtem Wetter gilt für die Tiere grundsätzlich das, was sich über Schwalben erzählt wird: Sie fliegen tief. Das liegt daran, dass sich die Insekten ebenfalls in Bodennähe aufhalten. Außerdem haben die Fledermäuse überhaupt keine Scheu vor den Menschengruppen und würden manchmal sogar genau über den Köpfen der Anwesenden fliegen, wodurch sie gut beobachtet werden können.
Aber woher kommt das große Interesse an Fledermäusen? Das käme vor allem von den vielen Büchern und Filmen über Vampire, aber auch von der interessanten Lebensweise der Tiere, antwortete Andreas Krone auf die Frage. Wen jetzt das Interesse an einer Batnight gepackt hat, braucht sich nicht anzumelden, denn die Anzahl der Personen würde die 50 nie überschreiten. Die nächste Wanderung im Biesenthaler Becken findet übrigens am 30. August ab 18.30 Uhr statt.