Auch die Wandlitzer konnten gegen Lichterfelde nicht ihre Tor-elf aufbieten. Mit Packal Sorgatz und Fabian Foerster fehlten zwei zentrale Offensivkräfte. Aber die Ausfälle konnte die erfolgshungrige Eintracht gut auffangen. Auch, weil man in der Defensive inzwischen äußerst stabil agiert.
Wandlitz tat von Beginn an mehr fürs Spiel, Lichterfelde vertraute zunächst auf seine Konterstärke. Nur zehn Minuten hielten die Gäste den Angriffsversuchen von Wandlitz stand, dann das 1:0: Nach feiner Kombination drang Links-Außenstürmer Fabian David in den Strafraum ein und schob den Ball an Lichterfeldes Keeper vorbei.
Die Gastgeber waren auch in der Folge spielbestimmend. Es dauerte jedoch nach der Führung fast eine Stunde, bis Wandlitz seine Überlegenheit zu einem zweiten Treffer nutzen konnte. Wieder war der auffällige David beteiligt. Nach einem Foul von Lichterfeldes Michael Kohl an David im Strafraum gab es Elfmeter. Den verwandelte Paul Roller (72.) sicher.
Lichterfelde investierte in der Folge mehr. Und das wurde belohnt. Bei einem Strafraumgewühl behielt Martin Kühn die Übersicht, sein Schuss schlug im Eck ein - 1:2 (80.). Doch mehr Chancen ließ die Wandlitzer Defensiv-Abteilung nicht zu. In der Nachspielzeit markierte Goalgetter Roller nach gekonnter Einzelleistung seinen 18. Saisontreffer.
Wandlitz: Gatzmann, Hingst, Ehlert, Hiller, Miething, Plaumann, David (90. Ertelt), Bergemann, Rücker (8. Krüger), Roller, Daul
SV Lichterfelde: Pospieszny, M. Kohl, A. Kohl, Beyer, Mandl (69. Rossa), Langanky (68. Kuhn), von Zobelitz, Jelonek, Reichelt, Kühn