Bisher sind es vor allem Projekte der Gemeinde, für die sich in den Basdorfer Gärten die Baukräne drehen und Handwerker arbeiten. Zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 104 Wohnungen stehen im Rohbau. Auf der neuen Sporthalle ist der Dachstuhl fertig und die künftige Kita befindet sich im Innenausbau. Bereits Ende August erfolgte die Abnahme des Parkplatzes mit 97 Stellplätzen – 72 für die gemeindlichen Einrichtungen PSV-Trainingsstätte und Gemeindezentrum, 25 Stellplätze für die Johanniter-Kita. In diesem Herbst werden dort noch 16 Heinbuchen gepflanzt. Und für den geplanten Basdorfer Wiesenpark hat die Gemeinde den Förderantrag über rund 1,9 Millionen Euro ebenfalls gestellt.
Vorbereitende Arbeiten ab heute
Ab heute mischt die Stonehedge-Gruppe in den Basdorfer Gärten mit. Auf dem Grundstück der ehemaligen Landespolizeischule beginnt sie mit den vorbereitenden Maßnahmen für den Neubau von rund 180 Wohnungen. In einer Woche soll mit dem Abriss der alten Gebäude  auf dem Gelände begonnen werden.
"Das zuständige Bauunternehmen wird Maßnahmen zur Vermeidung von Lärm und Staubentwicklung treffen", kündigt Stonehedge in einer Pressemitteilung an. Dennoch werde es durch Arbeits- und Sägevorgänge sowie den Einsatz von Lkw während der "normalen Arbeitszeit" zu Baulärm kommen.
"Wir haben den Abbruch unter Berücksichtigung der Tatsache geplant, dass dieser bis zur geplanten Bezugsfähigkeit der auf dem Nachbargrundstück aktuell im Bau befindlichen Wohngebäude abgeschlossen sein wird. Das bedeutet für die neuen Bewohner in der Nachbarschaft, dass sie beim Einzug weniger Lärm und Staub vorfinden", erklärt Nedeljko Prodanovic, Geschäftsführer der Stonehedge Gruppe.
In Vorbereitung der Abrissarbeiten seien die Gebäude auf Fortpflanzungs- und Ruhestätten von europäisch geschützten Arten, insbesondere von Brutvögeln und Fledermäusen kontrolliert worden. Im Ergebnis dieser Untersuchungen hätten Gutachter Ausgleichsmaßnahmen für den Erhalt der Lebensräume von Fledermäusen und Hausrotschwänzen vorgeschlagen. "Diesem tragen wir Rechnung und schaffen Nistplätze entsprechend des empfohlenen Konzepts in Abstimmung mit der Gemeinde", ergänzt Prodanovic.
Investition von 50 Millionen Euro
Der Baustart für das Stonehedge-Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 50 Millionen Euro ist für das kommende Jahr geplant und wird in einem Joint Venture zusammen mit der Branchengröße Accentro Real Estate AG realisiert. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich vier Jahre. Nach Angaben der Stonehedge-Gruppe soll bis zum Jahre 2024 auf dem Gelände der ehemaligen Landespolizeischule "ein lebendiges und durchmischtes Quartier" entstehen, das mit seinen verschiedenen Gebäudetypen "auch architektonisch attraktiv geplant ist".