Überhaupt waren die Gastgeber des traditionellen Drachenbootrennens  auf dem Wukensee gut drauf. Auch den 1. Platz im A-Finale Sport konnten sie mit einer Zeit von 54: 879 Sekunden für sich verbuchen. Platz 2 ging an die Biergarde (55:315s). Platz 3 belegten die Heiligenseer Dorfdrachen (56:739 s). Und noch eine weitere Mannschaft aus Biesenthal war überaus erfolgreich. Die "Werkstattdrachen" der Hoffnungstaler Stiftung wurden Sieger im A-Finale der Teams mit Handycup.
An die sechs Stunden hatten 24 Mannschaften aus Brandenburg, Berlin und der polnischen Partnerstadt Nowy Tomysl einen Rennlauf nach dem anderen auf dem Wukensee absolviert. Dabei wurde zunächst streng unterschieden nach "Amateuren" und "Profis". Was nicht heißt, dass es bei der Einteilung bis ins jeweilige Finale bleib. Die Mannschaft "Stadtapotheke" aus Biesenthal beispielsweise war erst zum dritten Mal zu den Wettkämpfen auf dem Wukenseefest angetreten. Sie startete als Fun- (Spaß)-Team und war so schnell, dass die Frauen und Männer sich schließlich als "Sport"-Team im Finale wiederfanden.
Die Wettkämpfe und die Betreuung der Mannschaften, die wiederum ausschließlich von den ehrenamtlichen "Wukeys" organisiert worden waren, brachten dem Biesenthaler Verein höchstes Lob von Bürgermeister Carsten Bruch ein. "Was die Wukeys hier auf die Beine gestellt haben, das ist fantastisch", lobte er. "Es hat alles gestimmt und perfekt wie ein Uhrwerk funktioniert", sagte er anerkennend.
19. Drachenbootrennen in Biesenthal

Bildergalerie 19. Drachenbootrennen in Biesenthal

Aber auch der Einsatz der freiwilligen Feuerwehr, die im Strandbad für die Animation der Kinder sorgte, das parallel laufende Stockcarrennen auf dem Eulenberg absicherte und schließlich noch mit 14 Mann zu einem Verkehrsunfall ausrückte, nötigte ihm höchsten Respekt ab. "Ohne unsere Ehrenamtlichen wäre das alles hier nicht möglich" bemerkte der Bürgermeister stolz. "Die Stadt könnte das allein gar nicht leisten." Einziger Wermutstropfen am Sonnabend: Wegen der Trockenheit ist der Wasserstand des Wukensees um 40 Zentimeter gesunken. "Wenn das so weiter geht, müssen wir die Pontons verdoppeln, sonst kann man vom Steg nicht mehr in die Boote steigen", stellte Margitta Mächtig von den Wukeys fest.