Slawenbräu, Rauchpils, Roter Adler, Sommerbier – das sind keine vertrauten Namen für Bierfreunde. Aber neue Freunde fanden die Bierschöpfungen schnell. Insgesamt sieben Hausmarken – je 30 Liter – hatten die Bierbrauer vom Altstädter e.V. fürs 3. Bierfest  angesetzt, mit dem der Verein ein schmackhaftes Lebenszeichen setzte und zugleich eine kleine Veranstaltungsreihe startete. „Zum Glück ist wieder etwas Geselligkeit  möglich, sodass wir wenigstens ein paar Veranstaltungen anbieten und ein paar Einnahmen erzielen können“, freut sich Vereinsmitstreiterin Annette Thomas.

Einnahmen für die Gastronomie

„Schließlich laufen auch die Kosten für das Bürgerhaus weiter und der Vereinskasse so langsam davon...“   Ob sich alles machen lasse, was in der  Vereinshomepage www.brandenburg-altstadt.de eingetragen ist, sei abzuwarten, aber die Hoffnung ist groß. Die Vorfreude auch – so auf das jazzige, swingende, rockige Gastspiel der Big Band der Musikschule „Vicco von Bülow“ am 12. September ab 19 Uhr, die geführte Radtour „Von Kennern für Entdecker“ am 13. September, 11 Uhr, und  den „Schautag Brauen und Backen“ am 24. Oktober.

Bier trotz Corona

Auf der Habenseite steht im Corona-Jahr zumindest schon das 3. Bierfest. Um den Hof des Bürgerhauses nicht zu voll werden zu lassen, wurden am Eingang Chips zwischen Ankunfts- und Abschieds-Schale getauscht und auf ausreichend Abstand der Gäste geachtet. Auch beim Anstehen, was nicht nur die „Braustube“ der Altstädter betraf. Als zapfende Gäste waren das Burgbräuhaus aus Bad Belzig und die Brandenburger Beetzsee-Brauerei dabei. Letztere setzte auf Pils, Helles, Porter, Pale- und Summer-Ale  sowie auf „Fritze“. Nebenan gab es u. a. Burgbräu und Whiskeybier und gegenüber als gute Biergrundlage Bio-Kassler-Sauerkraut-Pfanne. Sammler freuten sich zudem über die dritte Auflage Bierdeckel – und die Gastgeber über den Zuspruch an sich.