Seit Mittwoch, den 22.12.2021, ist die Überfahrt über die Quenzbrücke auf Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von maximal 16 t beschränkt. Das gibt die Straßenverkehrsbehörde der Stadt bekannt, wenngleich sich die Brücke in Verwaltung und Baulast des Wasser- und Schifffahrtsamtes Spree-Havel befindet.
Die Beschränkung diene dem Schutz des Bauwerkes, der vorsorglichen Gefahrenabwehr sowie der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Zusammenhang mit neuen Kenntnissen über den Bauzustand der Brücke.

Quenzbrücke muss bis 2026 durchhalten

Sie teilt das Schicksal der im Mai 2021 abgerissenen „Brücke 20. Jahrestag“ und hat mit rostendem, reißendem Spannstahl zu kämpfen, weswegen das WSA im Juni mit der Botschaft herausrückte: „Wir planen einen Ersatzneubau der Quenzbrücke bis zum Jahr 2026 nordöstlich neben dem bestehenden Bauwerk.“

Solange muss die Quenzbrücke durch- und der Görden noch mehr Umleitungsverkehr aushalten. Nun noch die schwere Ausführung. Denn „die Umleitung für Fahrzeuge ab einer zulässigen Gesamtmasse von 16 t erfolgt in beiden Richtungen über den Quenzweg, Gördenallee und die B102“, so die Straßenverkehrsbehörde. Ausgenommen von der Beschränkung sind der öffentliche Personennahverkehr und Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst.