Das Brandenburger Theater kommt nicht zur Ruhe. BT-Sprecher Steffan Drotleff: „In den vom Berliner Rechtsanwalt Prof. Dr. Peter Raue im Namen des Brandenburger Theaters übernommenen Verhandlungen mit Olivier Tardy bzw. seiner Agentur über einen branchenüblichen Chefdirigenten-Vertrag kommt dieser zum großen Bedauern der BT-Geschäftsleitung nicht zustande“. Nach monatelangen Vermittlungsversuchen durch umfassende interne Gespräche der Geschäftsleitung mit den BT-MitarbeiterInnen, durch Beratungen und Abstimmungen mit Berufsverbänden sowie externen Recherchen mit branchenüblichen Einschätzungen zahlreicher Fachleute aus dem Theater- und Orchestermanagement sei eine Einigung in den BT-Gremien zu den Rahmenbedingungen und Konditionen für den Chefdirigenten-Vertrag erzielt worden. Umsonst.

Das Ende vom Lied?

Das unterbreitete Vertragsangebot habe Herr Tardy abgelehnt, ohne auf die beigefügten Gesprächsangebote einzugehen. Ende vom Lied: „Der Gastdirigentenvertrag von Olivier Tardy wird ohne Anschlussvertrag zum Ende der Saison 21/22 auslaufen“.

Brandenburg

Die Geschäftsleitung des Theaters will laut Steffan Drotleff nun per Eilverfahren „die Zeit bis zum Sommer nutzen, um einen den Bedürfnissen des Brandenburger Theaters und den Brandenburger Symphonikern angemessenen und würdigen Chefdirigenten zu finden“.