Ein wenig traurig meldet sich Weihnachtsmann Marco Lessentin zu Wort, der über Wochen das Bühnenprogramm des Weihnachtsmarktes vorbereitet hatte und gänzlich verzichten musste. Zumindest ein „großes Dankeschön“ möchte er noch loswerden, „für die große Bereitschaft zum Programm beitragen zu wollen.“ Er hofft aufs nächste Jahr...   Doch auch in der aktuellen Advents- und Weihnachtszeit wurde so einiges versucht, um die Brandenburger von steten Corona-Hiobsbotschaften etwas abzulenken. So wollte die STG Stadtmarketing- und Tourismusgesellschaft die ausgefallenen verkaufsoffenen Sonntage mit einem Lichterfest (10.12.) kompensieren und legte am 21. Dezember mit dem „Lichterzauber“ in der Innenstadt nach.

„Brandenburger Eis-Zauber“ ist noch am 25. und 26. Dezember zu erleben

Die Bevölkerung nahm’s dankbar an, stöberte bis 20 Uhr in geöffneten Geschäften und spazierte in Corona gebührendem Abstand durch die mit Lichtertüten, illuminierten Bäumen und Gebäuden verzierten und mit Glühweinständen bestückten Straßen. Ausdauernd erweist sich die Kreativität der Stadt und des Gewerbevereins Brandenburg, die nach landesweiter Schließung aller Weihnachtsmärkte den ihren auf den „Brandenburger Eis-Zauber“ reduzierten und seitdem mit Eisbahn und vier Versorgungsständen für festliche Freude sorgen – und das nicht wie geplant nur bis zum 23. Dezember, sondern auch noch am 25. und 26. Dezember jeweils von 12 bis 20 Uhr. Frohe Weihnachten!