Insgesamt 2943 arbeitslose Männer und Frauen haben die Arbeitsagentur und das Jobcenter Brandenburg an der Havel für den Februar 2021 registriert. Das waren 57 weniger als noch im Januar, aber 54 mehr als im Februar 2020. Die Arbeitslosenquote - bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen - lag damit bei 7,9 Prozent, im Januar lag sie bei 8,1 Prozent, im Februar 2020 lag sie bei 7,8 Prozent. „Sowohl im Bundes- als auch Landesvergleich entwickelte sich der Arbeitsmarkt der Stadt Brandenburg im Monatsvergleich damit deutlich positiver als in anderen Agenturbezirken. Auch vom Wintereinbruch zeigte sich der Markt hier in der Stadt nicht beeindruckt“, zeigt sich Arbeitsagentur-Geschäftsstellenleiterin Petra Kaden zufrieden.

Rückläufige Zahlen im Rechtskreis SGB III

Im Rechtskreis SGB III - Arbeitslosengeld - waren im Februar 2021 insgesamt 1007 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, 24 weniger als noch im Januar, aber 197 mehr als noch im Februar 2020. Die anteilige Arbeitslosenquote - bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen - lag bei 2,7 Prozent, im Januar lag sie bei 2,8 Prozent, im Februar 2020 betrug sie 2,2 Prozent.

Rechtskreis SGB II setzt Positivtrend fort

Im Rechtskreis SGB II - Hartz IV - waren im Februar dieses Jahres insgesamt 1936 Männer und Frauen registriert, 33 weniger als im Januar und 143 weniger als noch im Februar 2020. Die anteilige Arbeitslosenquote - bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen - lag damit bei 5,2 Prozent, im Januar lag sie bei 5,3 Prozent, im Februar 2020 betrug sie noch 5,6 Prozent.

Kaum Auswirkungen durch die Coronapandemie

Eine ebenfalls positive Tendenz zeichnet sich zu den Auswirkungen der Coronakrise auf den Arbeitsmarkt ab. Die Zahl der Betriebe, die konjunkturelle Kurzarbeit angemeldet haben, ist im Februar weiter gesunken - von 75 im Januar auf 29. Zum Vergleich: Als die Coronapandemie im März 2020 erstmals auch auf dem Arbeitsmarkt ankam, meldeten 217 Betriebe in der Stadt konjunkturelle Kurzarbeit an.