„In Plaue geschieht etwas Besonderes und wir wollen, dass mit unserer Webcam alle Welt daran teilhaben kann“, sagt Gerhard Sondermann vom SPD-Ortsverein Plaue/Kirchmöser. Gemeint ist die Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden alten Plauer Brücke. Seit Herbst sind die Bautrupps im Einsatz, unter dem großen Gerüst wird seit Monaten emsig gearbeitet, zum Teil auch am Sonnabend.

Mit Webcam Baufortschritt erlebbar machen

Schon früher hatte der SPD-Ortsverein, der sich neben vielen anderen Vereinen sowie Bürgerinnen und Bürgern für den Erhalt und die Sanierung der Brücke engagiert hatte, die Idee, den Baufortschritt mittels einer Webcam für alle erlebbar zu machen. In Zusammenarbeit mit dem Software-Entwickler Alex Kulikov und der Schloss Plaue GmbH, die auch den Strom für die Webcam bereitstellt, konnte die Idee jetzt umgesetzt werden.

Brandenburg

Die Webcam, die unter https://plaue.kulikov.berlin oder über die Internetseite des SPD-Unterbezirkes Brandenburg an der Havel aufgerufen werden kann, stellt mehrere Fotos pro Stunde ins Netz.

Besser spät als nie

„Leider hat die technische Umsetzung erst jetzt geklappt“, sagt Gerhard Sondermann, der das Projekt betreut. So konnte der Aufbau des Gerüstes noch nicht dokumentiert werden.
Aber für einen Blick auf die halb eingerüstete Brücke und zugleich auf das Bornufer und die Plauer Havel lohne sich ein regelmäßiger Klick auf jeden Fall. Richtig spannend werde es erst, wenn auf der Westseite die „Hülle fällt“ und das Gerüst nach Osten wandert. „Dann werden wir den Baufortschritt sehen“, so Sondermann, der mit seinen Mitstreitern aus dem SPD-Ortsverein hofft, dass sich besonders die vielen, die sich für die Sanierung der Brücke engagierten, an dem Blick auf das Bauwerk erfreuen.