Der Dorf- und Kulturverein Göttin plant zusammen mit der Evangelischen Kirchengemeinde St. Katharinen die Umgestaltung des Friedhofs an der Dorfkirche in Göttin. Denn der in früheren Zeiten flächendeckend mit Grabstellen bedeckte Kirchhof hat sich stark verändert. Aus dem steigenden Bedarf an Feuerbestattungen mit damit einhergehendem Flächengewinn resultiert vielfach ungenutztes Gelände.
Dieser Trend benötigt folglich neue Konzepte, die das Gelände besser an zukünftige Nutzungen anpassen. Bauliche Anlagen im Bestand sind zumeist veraltet oder passen konzeptionell nicht mehr in das Bild des gegenwärtigen Friedhofs. Ein weiteres und ursächliches Problem stellt die desolate Entwässerung der Dächer und Wege dar, die regelmäßig bei Starkregenereignissen dazu führen, dass Regenwasser in das Kirchengebäude gelangt.

Förderantrag ist bewilligt, Planer sind beauftragt

Für die Entwicklung des Konzeptes zur zukünftigen Gestaltung des Friedhofes Göttin mit Schwerpunkt Entwässerung und dem Ziel der Erhaltung und Entwicklung der Kirche als gemeinsamem Ort im Dorf stellte der Dorf- und Kulturverein Göttin einen Förderantrag, der bewilligt wurde.
Das Projekt wird gefördert vom Land Brandenburg gemäß der Richtlinie des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft über die Gewährung von Zuwendungen für die Förderung der ländlichen Entwicklung im Rahmen von LEADER.

Friedhofspläne am 25./26. und 28. September vorgestellt

Mit der Entwicklung wurden das Landschaftsarchitekturbüro Gunnar Lange aus Bad Belzig und Herr Fischer von der Ingenieurgesellschaft Fischer mbH aus Brandenburg beauftragt. Deren Plan und Konzept sind am 25. und 26. September 2021 für alle Interessierten am Dorf- und Gemeinschaftshaus in der Göttiner Schulstraße 3 einsehbar.
Am Dienstag, den 28. September 2021 sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger um 18 Uhr in die Dorfkirche Göttin eingeladen. Dort wird Annegret Büchner vom Landschaftsarchitekturbüro Gunnar Lange das Konzept vorstellen und erläutern und es wird die Möglichkeit für Rückfragen und Diskussion geben.
Für die Veranstaltung am 28. September gilt die 3-G-Regel, das heißt, dass alle Teilnehmenden müssen entweder geimpft, genesen oder nachweislich tagesaktuell negativ auf das Corona-Virus getestet sein.