Brandenburg ist zur Stadt der Baustellen mutiert. Die künden zwar von Fortschritt, bringen aber meist Einschränkungen mit sich. Letztere fallen im Fall der Augustastraße erträglich aus. Zwar fehlen dadurch vorübergehend Parkplätze, aber als abgepollerte Einbahnstraße und somit Sackgasse spielt sie im Verkehrsgeschehen eine untergeordnete Rolle. Noch. Denn die im März angebaggerte Baustelle soll die erst vor zehn Jahren entstandene Augustastraße für den Zweirichtungsverkehr fit machen.

Zwischen Ent- und Belastung

Weil zur Entwicklung des Packhofgeländes die Neugestaltung der Neustädtischen Fischerstraße und der Kleinen Münzenstraße vorgesehen ist, soll die Kleine Münzenstraße entlastet „und eine erhebliche Verbesserung der Wohnqualität ihrer Anwohner erreicht“ werden, so die Begründung der Stadt. Dass der bis zum 11. Juni geplante Umbau pünktlich geschafft wird, davon ist Projektleiterin Ute Wenzelewski überzeugt: „Wir liegen gut im Plan, sind schon beim Pflastern. Da aber wieder in gebundener Weise gepflastert wird, braucht das Werk zum Schluss noch etwas Ruhe.“ Sodann wird die Fahrbahn von 4,0 m auf 5,50 m verbreitert und der Parkplatz gen Wohnbebauung „gewandert“ sein.