Andreas Schauer konnte ihm bereits an Beispielen die Idee der neuen Erlebniswelt vermitteln, die aus Familien-, Thermen- und Saunenbereichen besteht und in einer maurisch-andalusischen Architektur eingerichtet wird. In vielen Ecken wird an Wand- und Fußbodengestaltungen, Fliesen- und Musterflächen sowie Musterlampen bereits deutlich, wohin die stilistische Reise geht.
Landrat Blasig äußerte einmal mehr seine Sympathien für das Projekt. "Wenn irgendwo eine Therme hinpasst, dann an diesen Standort." Er erinnerte daran, wie die Stadt von den ursprünglichen Plänen eines kleinen aber defizitären Bades in der Adolf-Damaschke-Straße zum Thermen-Projekt in den Havelauen gekommen ist. "Werder hat es allen Schwierigkeiten und Anfeindungen zum Trotz geschafft. Die Therme wird der Stadt und der Region gut tun."
Auf der Baustelle ist dafür überall Bewegung. Außen sind Bauarbeiter beispielsweise gerade dabei, die letzten Elemente der großen Rutschen zu montieren, auch die Arbeiten am Parkplatz gehen voran. Innen laufen unter anderem Fliesenverlege- und Estricharbeiten und Arbeiten an den Technischen Anlagen. In den künftigen Außensaunen am Zernseeufer geht’s ebenfalls rund.
Offizieller Eröffnungstermin der Havel-Therme ist der 01. März 2021, wenngleich Andreas Schauer zuletzt Hoffnungen auf einen früheren Termin im Dezember geweckt hatte. So oder so: Mit Bürgermeisterin Saß nutzte er die Gelegenheit, den Landrat zur Eröffnungsfeier einzuladen.