Klaus Lietze, Geschäftsführer der Stiftung Wredow’schen Zeichenschule, hat Vorfreude erfahren: „Pünktlich zum Nikolaus gab es für die Wredow-Stiftung eine freudige Überraschung. Mit einer Zuwendung von 26.500 Euro direkt von unserem Ministerpräsidenten Dr. Dietmar Woidke ist es der bauleitenden Architektin Heidrun Fleege möglich, die Sanierung der St. Jakobskapelle in Kürze zu beenden“.
Kurz zuvor hatte Woidke dafür symbolisch den Förderscheck übergeben und sich per Videobotschaft beim Kuratorium bedankt. „Für die Instandsetzung und Wiederbelebung der St. Jakobskapelle haben Sie grenzenlosen Elan, Gestaltungswillen und Ausdauer bewiesen“, lobte der Landesvater, der weiß, dass die bau- und kunsthistorisch bedeutsame Kapelle in das pädagogische Konzept der Kunstschule einbezogen wird, Ort der Begegnung werden soll und mit Ausstellungen, Lesungen und Kleinkunstdarbietungen Geschichte erfahrbar machen wird.

26.500 Euro aus Lottomitteln für Brandenburgs kleine Kapelle

Der Bund und das Land Brandenburg fördern den Substanzerhalt, Woidke fördert zusätzlich die Instandhaltungsarbeiten mit rund 26.500 Euro aus Lottomitteln.
Im Statut der Stiftung von 1883 heißt es zu ihren Aufgaben, dass „durch die Sammlung künstlerischer Muster, wie durch Erteilung von Auskunft, Rat und Belehrung, die Teilnahme des Publikums an der Pflege des guten Geschmacks und der Förderung des Kunstgewerbes rege zu halten ist“. Dieses Anliegen des Stifters Prof. August Julius Wredow bildet bis heute ihr Fundament. Die Stiftung verfügt über eine herausragende Kunstsammlung und eine fachliche Bibliothek. Zudem betreibt sie eine staatlich anerkannte Kunstschule, an der Kinder und Jugendliche vielseitig künstlerisch ausgebildet werden.