Am 24. September 2021 gibt es eine weitere Premiere mit zwei Eigenproduktionen im Brandenburger Theater: Die musikalische Komödie „Pimpinone“ von Philipp Telemann und das Singspiel „Bastien und Bastienne“ von W. A. Mozart werden an einem Abend aufgeführt und von den Brandenburger Symphonikern musikalisch begleitet.
Die Geschichten sind so zeitlos wie schön und mitreißend: Die aus ärmlichen Verhältnissen stammende junge, hübsche und kluge Vespetta (gespielt von Elena Bechter) dient sich dem alten und wohlhabenden Pimpinone (Sebastian Noack) als Haushälterin an, gewinnt seine Zuneigung. Er heiratet sie und prompt zeigt Vespetta ihr wahres Gesicht. Als Ehefrau sieht sie ihr Dienstverhältnis als erloschen an und genießt ihre neuen Freiheiten als Dame von Stand. Pimpinone bereut die Heirat, doch käme ihn eine Trennung teuer zu stehen…

Auf Telemann folgt Mozart

Bei „Bastien und Bastienne“ stellt sich eher die Frage: Was kann uns der zwölfjährige Mozart über die Liebe erzählen? Kaum mehr, als dass zwei junge, sich liebende Menschen sich entzweien, um dann doch zueinander zu finden – eine alltägliche Liebesgeschichte. Doch mit Mozarts einfühlsamer Musik, durch die Arien und Duette bekommt das Spiel Tiefe und Gefühl. Mozarts Musik ist das bleibende, das Werk prägende Element. Mit den Dialogen in heutiger Sprache entsteht ein interessantes Wechselspiel.
Die doppelte Packung Kultur bringt es auf zwei Stunden Veranstaltungsdauer. Zu erleben nach der Premiere am 24. September um 19:30 Uhr im Großen Haus auch am 03., 05. und 26. Dezember. Eintrittspreise: 1. Kategorie: 32 / ermäßigt 26 Euro, 2. Kategorie: 27 / 21 Euro. Karten-Telefon 03381-511 111.