In Richtung Hauptbahnhof soll der Brandenburger zentrumsring planmäßig am 31. Mai freigegeben werden, hatten die Stadt Brandenburg an der Havel und der Landesbetrieb Straßenwesen einhellig zum letzten Mai-Wochenende erklärt und ihr Versprechen am letzten Maitag eingelöst. Zwar wollte sich im Vorfeld niemand auf einen konkreten Zeitpunkt einlassen, weswegen noch Montagfrüh von „im Laufe des Tages“ die Rede war, doch schon gegen 9 Uhr waren Tatsachen geschaffen: Der Verkehr auf dem Zentrumsring (Zanderstraße) fließt gen Hauptbahnhof. Für Nutzer ein seltsames Gefühl, ohne Brücke über dem Kopf zwischen Magdeburger Straße und Magdeburger Landstraße hindurch zu fahren.

Freier Blick auf die Großabbaustelle

Freier Blick auf die Großabbaustelle und den Abtransport der noch immer immensen Beton- und Stahlreste der am 19. Mai gesprengten „Brücke 20. Jahrestag“.
Wann auch die Fahrbahnseite in Richtung Brandenburg-Nord aufgemacht wird, ist noch unklar. Involvierte Baufachleute wollten sich lediglich „auf in jedem Fall im Laufe dieser Woche“ festlegen. Genaueres soll nach der Bauberatung am Dienstag, 1. Juni, feststehen. Der Grund der Verzögerung wird indes immer kleiner: Wenigstens zwei Bagger knabbern unablässig an dem großen Brückenteil auf der Altstadt-Seite, das bei der Sprengung nicht so vom Widerlager war, wie erhofft.