Wegen der Corona-Pandemie hat das Städtische Klinikum Brandenburg erneut strengere Besuchszeiten eingeführt. „Wir stellen leider noch häufiger fest, dass sich Besucher nicht immer an die geltende Besucherregelung halten. Wir appellieren an alle Besucher und alle Patienten: Die moderate Besucherregelung kann nur aufrechterhalten werden, solange sich alle Besucher und Patienten daran halten. Eine Häufung von Verstößen gegen die geltende Besucherregelung führt ggf. kurzfristig zu weiteren Einschränkungen.
Ab dem 6.11.2020 sind Besuche leider nun nur noch im Zeitraum von 8 bis 18 Uhr möglich. Um bis auf Weiteres Besuche zu ermöglichen ist es entscheidend, die geltenden Verhaltens-, Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten“, so Björn Seeger, Pressesprecher des Städtischen Klinikums.

Die Regelungen des Städtischen Klinikums im Überblick

- Besuche sind zwischen 08:00 und 18:00 Uhr möglich, pro Patient ist ein Besucher pro Tag erlaubt, die Besuchszeit darf pro Besucher eine Stunde nicht überschreiten. Es dürfen sich jedoch maximal 2 Besucher zeitgleich in einem Patientenzimmer aufhalten.
- Der Zutritt zum Klinikum soll ausschließlich über den Haupteingang erfolgen. Der Eingang zur Rettungsstelle darf nur von Notfallpatienten genutzt werden.
- Besucher dürfen nicht unter Erkältungssymptomen leiden.
- Besuche auf der COVID-Station 3.1 C sind nicht möglich. Auf der internistischen ITS sind Besuche nur nach vorheriger Rücksprache mit dem zuständigen Oberarzt möglich.
- Bei der Geburt dürfen werdende Mütter weiterhin durch eine Person begleitet werden.
- Zur Nachverfolgung möglicher Infektionsketten müssen persönliche Daten angegeben werden. Diese werden nach einer Archivierungsfrist von 4 Wochen gelöscht.
- Alle Patienten und Besucher müssen einen unbenutzten medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen, die geltenden Abstandsregeln von 1,5 Meter einhalten und sich nach dem Betreten des Klinikums die Hände desinfizieren. Dafür sind im Eingangsbereich Spender aufgestellt. Eine weitere Händedesinfektion soll nach Betreten des Patientenzimmers erfolgen.
- Alle Patienten erhalten vom Klinikum einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz.
- Alle Besucher müssen bitte einen unbenutzten medizinischen Mund-Nasen-Schutz mitbringen oder erwerben.

Dringender Appell des Klinikums

„Die Sicherheit unserer Patienten, Besucher und Mitarbeiter hat höchste Priorität. Gleichzeitig möchten wir aber auch Besuche ermöglichen. In z.B. Mehrbettzimmern können wir nicht jederzeit gewährleisten, dass der Mindestabstand von 1,5m eingehalten werden kann. Wir möchten aber dennoch unseren Patienten ermöglichen Besuch zu empfangen. Um das Infektionsrisiko zu reduzieren tragen alle Patienten und Mitarbeiter vorsorglich einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz. Unsere Hygienevorschriften verbieten das Tragen von Behelfs-Mund-Nasen-Schutz. Diese Vorsichtsmaßnahmen dienen dem Schutz unserer Patienten, Mitarbeiter und Besucher.
Der medizinische Mund-Nasen Schutz ist Einwegartikel und daher stellen wir diesen gern allen Besuchern für den Unkostenbetrag von 0,50 Euro zur Verfügung, um Besuche unter Maßgabe der Eindämmungsverordnung zu ermöglichen. Wir bitten alle Besucher um Verständnis für diese Vorsichtsmaßnahme“, so Björn Seeger abschließend.
Aktuelle Informationen zu den Besuchsregeln finden Angehörige und Besucher auf der Homepage: www.klinikum-brandenburg.de
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