Die Gastgeber vom Steeldartverein Fritze Bullmann waren erneut mit acht Sportlern am Start und wussten auch zu überzeugen. So erreichten Alexander Hoffmann, Thomas Brauer und Benito Manzke jeweils den geteilten 33. Platz. Etwas besser lief es für Christian Remus, der Platz 17 belegte.
Nico Wollweber hingegen konnte nicht an den Erfolg des Vorturnieres anknüpfen und musste sich nach durchwachsener Leistung am Ende mit dem 13. Rang zufrieden geben.
Damit waren noch drei Bullmänner im Rennen. Zwangsläufig lief es nun aufgrund der wenigen verbliebenen Darter auf teaminterne Duelle hinaus, da sich alle Bullmänner nach einer Niederlage bereits auf der Verliererseite befanden.
Im ersten internen Duell des Abends musste Michael Dubert gegen Alexander Gränert antreten. Dieses Spiel ging 3:1 für Gränert aus. Damit beendete Michael Dubert das Turnier auf einem guten neunten Platz. Alexander Gränert, auch "Hightower" genannt, bekam es in der nächsten Runde mit dem nächsten Bullmann, Lutz Pohl, zu tun. Lutz hatte in der Runde zuvor Klaus Marquardt aus dem Turnier genommen, der beim letzten Mal noch Vierter wurde. "Hightower" setzte sich mit 3:0 gegen Lutz Pohl durch, der das Turnier auf Platz 7 beendete.
Nun lagen also alle Hoffnungen auf Gränert, der es anschließend mit Carsten Reinecke zu tun bekam, den er mit 3:1 bezwang. In der nächsten Runde kam es für "Hightower" zum Duell mit Oliver Disterheft. Es entwickelte sich ein enges Spiel, in dem Alexander die Nerven behielt und seinen ersten Matchdart zum knappen 3:2-Sieg nutzte. Oliver beendete das Turnier als Vierter.
Der Bullmann hatte den 3. Platz sicher und musste sich im Finale auf der Verliererseite nun mit Olaf Drews aus Burg messen. In diesem Spiel schien sein Kontrahent das bessere Timing zu haben und ging mit 1:0 und 2:1 in Führung. Alex steckte jedoch nicht auf und kam auf 2:2 heran. Im Decider ließ er Olaf keine Chance und sicherte sich mit einer 180 und einem 15-Darter den Finaleinzug.
Im Finale wartete mit Christian Helmecke ein alter Bekannter aus Magdeburg. Helmecke hatte bereits Nico Wollweber im Turnier besiegt und spielte sich souverän durch die Gewinnerseite mit nur zwei verlorenen Legs, der nun auch die klare Favoritenrolle inne hatte. Denn sein Kontrahent Alexander Gränert kam von der Verliererseite und musste den Magdeburger zwei Mal besiegen, um Turniersieger zu werden.
Wer einen einseitigen Finalverlauf erwartete wurde eines besseren belehrt. Gränert spielte sein stärksten Dart, setzte seinen Widerpart immer wieder unter Druck und konnte das erste Spiel 3:1 für sich entscheiden.
Das zweite Spiel ging weiter, wie das erste endete: mit hochklassigem Dart. Beide Spieler konnten jeweils einmal ein Maximum werfen, jedoch schien Alex ein besseres Händchen für die Doppel zu haben und ging 2:1 in Führung. Damit stand er kurz vor dem ersten Bullmannerfolg beim zweiten Fritze´s Cup. Aber Christian ließ zwei blitzsaubere Legs folgen und konnte mit einem sehenswertem 80er-Finish den zweiten Sieg fest machen.
Das Turnier insgesamt war wieder ein toller Erfolg. Die Veranstalter freuen sich schon auf den dritten Teil des Fritze’s Cups im März.