"Ein Teil der Einwohner unserer Stadt ist aus gesundheitlichen Gründen oder altersbedingt an die eigenen vier Wände ‚gefesselt’. Genau an dieser Stelle setzt die Quarantänehilfe ein, um Menschen mit Dingen für den täglichen Bedarf zu versorgen. Die Quarantänehilfe erledigt für sie den Einkauf und bringt ihnen dringend Benötigtes kontaktlos nach Hause, damit das landesweit angeordnete Kontaktverbot bestmögliche Wirkung in der Eindämmung der Übertragungsmöglichkeit des Virus in unserer Stadt entfalten kann", erläutert Tabea Seeger die Intention der Gruppe, in der man sich schnell auf weitere Schritte einigte, um das Angebot bekannt zu machen. Immerhin sind vor allem Senioren weniger in den sozialen Medien unterwegs.
Kurzerhand wurde deshalb in der Gruppe ein Flyer erstellt, der von den Mitgliedern ausgedruckt und im gesamten Stadtgebiet verbreitet wurde. Das zog Kreise. So groß, dass sich neben Dr. Dietlind Tiemann (MdB) mittlerweile auch die Brandenburger Streetworker Denise Rexhausen, Alexander Bonatz und Dirk Knitter sowie der Erzieher Mirko Mieland engagieren. Sie haben für ihr Freiwilligenengagement von Romy Lange, Geschäftsführerin des Transportunternehmens Lange & Töchter, in dieser Woche eine Halle zur Verfügung gestellt bekommen, um gemeinsam Care-Pakete packen zu können, ohne den verordneten Mindestabstand zu verletzen. Darin zu finden: Toastbrot, Obst, Schokohasen, Mehl, Zucker und Marmelade.
Es ist also ganz so wie es der Hastag sagt: Branne hält zusammen! Wer das Engagement der Quarantänehilfe unterstützen möchte, kann das natürlich in der Facebook-Gruppe oder mit einer Spende auf das nachstehende Spendenkonto zum Ausdruck, das von Pfarrer Jens Meiburg von der Brandenburger Katharinengemeinde verwaltet wird:
Quarantänehilfe Brandenburg an der Havel
Kontoinhaber: KVA Potsdam-Brandenburg
IBAN: DE 5652 0604 1001 0390 9859
Verwendungszweck: 3050-1900
Wer hingegen Hilfe benötigt: die Helfer sind unter 0152/384119599 zu erreichen.