Die Wirtschaftsprüfer der BPG Beratungs-und Prüfungsgesellschaft Berlin sowie Rechtsanwälte der Berliner Kanzlei Freyschmidt, Frings, Pananis und Venn haben die Aufsichtsratsmitglieder wiederum detailliert und ausführlich über den Stand der intensiven Untersuchungen informiert und über weitere Vorfälle und Einzelheiten aus strafrechtlicher und betriebswirtschaftlicher Sicht berichtet. Neben den bereits bekannten Verdachtsvorfällen sind weitere Verdachtsmomente bei weiteren Firmen hinzugekommen. Über alle untersuchten Fälle und Verdachtsmomente werde die Staatsanwaltschaft laufend und vollständig von den Anwälten informiert.
Zur Schadenshöhe sagte Dr. Dietlind Tiemann, Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Brandenburg GmbH: "Über den Zeitraum von mehreren Jahren summiert sich die vorläufig geschätzte Schadenshöhe auf nunmehr zirka 1 Mio. Euro."
Entsprechend des Auftrages an die eingesetzten Anwälte und Wirtschaftsprüfer müssen die Untersuchungsergebnisse so aufbereitet sein, dass Schadensersatzforderungen gerichtlich vollumfänglich durchgesetzt werden können. Ihre Ergebnisdokumentation soll zur nächsten ordentlichen Aufsichtsratssitzung am 21. November 2013 vorgelegt werden.