In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (5. November) kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf dem westlichen Berliner Ring zwischen dem Dreieck Werder und der Anschlussstelle Groß Kreutz.
Autofahrer hatten kurz vor Mitternacht einen Geisterfahrer zwischen Groß Kreutz und dem Autobahndreieck Werder gemeldet. Schon während der ersten eingehenden Notrufe leitete die Polizei Maßnahmen ein und bremste so den Verkehr auf der A10 herunter.
Für einen Lkw-Fahrer kamen die Maßnahmen zu spät, er kollidierte mit dem Falschfahrer frontal. Während der 40-jährige Geisterfahrer schwer in seinem Pritschenwagen eingeklemmt war und mit schweren Gerät aus seinem Fahrzeug herausgeschnitten werden musste, erlitten die drei Lkw-Insassen einen Schock. Der Geisterfahrer kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus.

Klosterdorf

Die A10 war für Rettungs- und Bergungsmaßnahmen für rund sechs Stunden voll gesperrt.
Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 120 000 Euro. An der Unfallstelle kam ein Gutachter zum Einsatz. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache hat die Kriminalpolizei übernommen.