Die Mieterin der betroffenen Wohnung bemerkte kurz zuvor laute Piepgeräusche und den Ausfall ihres Fernsehgerätes, bevor ihr beim Betreten ihres Schlafzimmers starker Qualm entgegenkam. Sofort verließ sie ihre die Wohnung, und machte durch lautes Rufen im Treppenhaus auf die Gefahr aufmerksam. Alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand, bevor sich dieser auf die gesamte Wohnung ausbreiten konnte.

Wohnungen nicht mehr bewohnbar

Sowohl die betroffene, als auch darunterliegende Wohnungen sind wegen Brand- und/oder Wasserschäden derzeit unbewohnbar. die betroffenen Mieter kamen kurzfristig bei Bekannten bzw. Angehörigen unter. Andere Mieter des Hauses verließen das Haus rechtzeitig und wurden nicht verletzt. Die Mieterin der betroffenen Wohnung erlitt einen Schock und mussten kurze Zeit später von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht werden.

Schaden von mehreren zehntausend Euro

Die Kriminalpolizei führte am Mittwoch eine Spurensicherung durch und konnte dabei feststellen, dass an der elektrischen Anlage der Wohnung ein Defekt vorlag, der aller Wahrscheinlichkeit nach brandursächlich gewesen ist. Es werden daher Ermittlungen wegen des Verdachts einer fahrlässigen Brandstiftung geführt. Der Sachschaden wurde vorerst auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt.