Jedes Jahr schmückt Familie Weichsel an Halloween ihr Haus in Brandenburg an der Havel mit allerlei unheimlichen Schrecken und lässt Besucher die schön-schaurigen Räumlichkeiten gegen eine Spende besichtigen.
Zusammengekommen sind in diesem Jahr  auf diese Weise stattliche 600 Euro, die Familie nun an das Hospiz sowie die geplante Kinderinsel Paulchen der Jedermann Gruppe gespendet hat.

352 Spender kamen vorbei

„Was für eine tolle Idee, sein Hobby so zu nutzen, dass es auch noch den Bewohnern in unserem Hospiz und schwerkranken Kindern zugute kommen kann“, freut sich Manuela Lindner, Leiterin der Hospizbewegung Brandenburg e.V..  Auch Frau Weichsel ist begeistert. „Es sind wahnsinnig viele Leute vorbeigekommen und haben gespendet, das finden wir wirklich spitze! 352 Leute hatten wir insgesamt da, alle haben sich an die Abstandsregelungen gehalten, Geld gespendet und sich gefreut, dass in diesen Zeiten jemand mal was auf die Beine stellt, das Freude bereitet. Über 10 kg Süßigkeiten haben wir über eine Bonbonrutsche an die Kinder verteilt“, erklärt sie und fügt hinzu: „Wir möchten uns herzlich bei allen Spendern bedanken.“

Kinder sollen sich wie Zuhause fühlen

Mit der Kinderinsel Paulchen will die Jedermann Gruppe einen Ort schaffen, an dem Kinder, die Intensivpflege benötigen, sich zu Hause fühlen können, wenn sie nicht bei ihren Eltern leben können. Dadurch soll ein langer Klinikaufenthalt vermieden werden.
 Das Hospiz ist wegen einer bundesweiten Regelung darauf angewiesen, einen gewissen Teil seiner Ausgaben durch Spenden zu decken.