Der ehemalige Harlunger-, spätere Marienberg fällt nach Süden steiler, auf der Nordostseite allmählich ab. Ihn krönte nach dem Triglavheiligtum  seit Mitte des 12. Jahrhunderts die der Maria geweihte Wallfahrtskirche.
Mit ihren vier Türmen überragte sie bis ins 18. Jahrhundert die Stadt als ein Wahrzeichen, zu ihr wurden mehrmals im Jahre Wallfahrten veranstaltet und in ihrer unmittelbaren Nähe lag das Prämonstratenserkloster, von dessen Grundmauern neuerdings geringe Reste zutage gekommen sind.

Kriegerdenkmal statt Kirche

An der Stelle der Marienkirche erhebt sich heute das in den Jahren 1874 bis 1880 von Hubert Stier ausgeführte Kriegerdenkmal.
Die Abhänge des Berges umkränzten im Mittelalter auf der  Südseite wohl die frühesten Weinberge der Mark, die bereits  1173 erwähnt werden, während sich im Westen und Norden ergiebige Gruben für Ziegelerde befanden, die ursprünglich der Altstadt gehörten, um deren Ausbeutung die beiden Schwesterstädte aber wiederholt (1321 und 1416) in Streit gerieten (aufgelesen in „Die Kunstdenkmäler von Stadt und Dom Brandenburg“, herausgegeben vom Brandenburgischen Provinzialverbande, 1912).