Der Bohnenländer See wie auch die Kolonie Bohnenland sind stets ein lohnenswertes Ausflugsziel. Dazu gehören dort als eine Seltenheit die sogenannten Schwedenschanzen (-wälle), die auf den ersten Blick kaum als solche gleich erkannt werden. Ohnehin dürfte die ehemalige Landwehr nur wenigen ein Begriff sein. Ihre zwei nahezu 30 Meter breiten Wälle mit den drei Gräben erstreckt sich unweit der Siedlung Bohnenland, nördlich des so idyllischen Sees über nahezu einen Kilometer hin zum Görnschen Bruch Brielow.

Unklare Entstehungsgeschichte der Schanzen

Angelegt wurden diese Schanzen – so eine der Überlieferungen dazu – auf Betreiben des Magistrats der Altstadt. Andererseits aber schreibt man sie den Schweden zu, die während des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648) auch das Brandenburger Territorium erobert hatten.
Auf diese Zeit geht dann auch der Name der Schanzen zurück. Sie präsentieren sich als bewaldete Erhebungen, wo Flora und Fauna eine imposante Vielfalt haben. Als „Landwehr des deutschen Mittelalters“ finden wir die Anlage in der Liste der Bodendenkmäler sowie zudem als geschütztes Biotop. Leider fehlt seit längerem eine für den Ausflügler wichtige Informationstafel.