Der Brandenburger Töpfermarkt ist zusammen mit dem verkaufsoffenen Sonntag eine preiswürdige Kombination – zumindest, wenn es nach der Jury der „City-Offensive Westbrandenburg“ geht. Sie hat die beiden Veranstaltungen  in der Kategorie „Events“ mit dem dritten Platz ausgezeichnet.
Dotiert ist der Preis  mit 3000 Euro, die Stadtmarketing- und Tourismusgesellschaft (STG)-Geschäftsführer Thomas Krüger und Citymanagerin Christin Helwich  in dieser Woche zusammen mit Töpfermarkt-Veranstalter Philipp Rudolf entgegennehmen konnten.

Parkhaus-Öffnung am Feiertag

Geld, das für den diesjährigen Töpfermarkt am 31.Oktober und 1. November in und am das Paulikloster gerade recht kommt. Denn eine Sorge machte sich bei Besuchern, die mittlerweile aus ganz Deutschland nach Brandenburg kommen, zusehend bemerkbar. „Die Parkmöglichkeiten in der Nähe sind begrenzt, das haben Besucher in den vergangenen Jahren immer wieder bemängelt“, weiß Rudolf.
Weil der Töpfermarkt-Samstag zudem auf den Reformationstag fällt, wären auch die Parkmöglichkeiten im Parkhaus der Sankt-Annen-Galerie weggefallen. „Wir haben das Geld deshalb dafür genutzt, das Parkhaus am Feiertag offen zu halten. Dafür wird natürlich auch einiges Personal benötigt. Der Rest des Geldes fließt in unterstützende Marketingmaßnahmen für den Töpfermarkt“, erklärt Krüger.

Öffnungszeiten verlängert

Für bis zu 400 Pkw ist damit eine am ersten Veranstaltungstag eine zusätzliche Parkmöglichkeit geschaffen worden. Und die braucht es auch, immerhin lockt der Töpfermarkt jedes Mal bis zu 10.000 Besucher an. Laut der aktuell Verordnung im Land Brandenburg dürfen sich jedoch nur 1000 Personen zeitlich auf dem Markt befinden.
„Es wird deshalb nur einen Eingangs- und einen Ausgangsbereich geben. Dort klickert das Personal dann die Personenzahl“, so Rudolf, der ergänzt: „Wir öffnen zudem länger, also am Samstag von 9-18 Uhr und am Sonntag von 13-18 Uhr.“

Bummel durch Brandenburg

Rudolf erwartet deshalb nicht, dass es zu langen Wartezeiten kommt. Und falls doch empfiehlt sich am Sonntag ein Bummel durch die geöffneten Brandenburger Geschäfte in der Innenstadt.

Über die „City-Offensive Westbrandenburg“


Mit der „City-Offensive Westbrandenburg“ fördern die IHK Potsdam und ihre Partner seit 2013 die Kreativität und das Engagement lokaler Akteure. Das Ziel: attraktive Innenstädte und Ortskerne. Unter dem Motto „Handel(n) für die Innenstadt“ waren zum 8. Mal Standort- und Werbegemeinschaften aufgefordert, sich mit einem innovativen Projekt zur Innenstadtbelebung zu bewerben.