Auch in Göttin wurde die Knolle gefeiert und die Zahl der Besucher sprach für sich: Das Kartoffelfest in Göttin war wieder ein voller Erfolg. In einem alten Dampfkessel wurden die Kartoffeln zubereitet und zusammen mit dem frisch angemachten Quark hatte sie keine lange Überlebenschance. Zuvor bot sich die Möglichkeit, am großen Kuchen- und Tortenbuffet  zu bedienen oder mit Fleisch und Wurst vom Grill den ersten Hunger stillen.
„In erster Linie geht es uns um die Nachbarschaftspflege und das Dorfleben in Göttin wieder zu beleben. Deshalb freue ich mich, dass der Festplatz so gut gefüllt ist“, sagte Bernd Voigt der Ortsvorsteher. Das Kartoffelfest gehört nur zu einem ganzen Maßnahmenpaket um wieder Schwung ins Dorf zubringen. Eine Initialzündung erhoffte man sich von der neuen Begegnungsstätte im alten Schulgebäude. „Das hat leider noch nicht so geklappt wie geplant. Es fehlt noch ein wenig an Akzeptanz. Auch die Bücherei wird leider nur wenig besucht“, bedauerte der Ortschef.
Aber, aller Anfang ist schwer. Der Dorf- und Kulturverein will auf jeden Fall weiterhin Programmpunkte anbieten. Gut besucht ist die Kindergruppe, die sich jeden ersten Samstag im Monat im Gemeindezentrum trifft. Passend zu den Jahreszeiten wird dort gebastelt, gespielt und gesungen. Angeboten werden auch Freizeitaktionen wie ein Besuch bei der Feuerwehr oder Brotbacken. „Wir mögen und haben alle Kinder und wollen allen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten, ohne Handy und Computer“, erklärte Anne Möhring, die mit zu den fünf Organisatoren gehört. Neue Gäste sind immer gerne gesehen. Passend soll dann zu Halloween u. a. ein „gruseliger“ Kürbis geschnitzt werden. Neu im Gemeindehaus ist die Polizeisprechstunde. Jeden zweiten Dienstag im Monat von 15-17 Uhr soll es vor allem älteren Bürgern ermöglicht werden, auf kurzen Weg, mit der Polizei zu kommunizieren. Sportlich geht es in Göttin am 13. Oktober beim Kiesgruben- Crosslauf zu. Am 14. November findet der Lampionumzug der Kita Weinbergspatzen statt. Anfang Dezember kocht die FFW Göttin für einen guten Zweck, einen Tag später am 2. Dezember endet mit dem Anzünden der Lichter am Weihnachtsbaum ein ereignisreiches Jahr in Göttin.