Beim Geländespiel, das jährlich vom Humanistischen Regionalverband Brandenburg/Belzig e.V. und der Kinder- und Jugendfreizeit "KiJu" organisiert wird, mussten die 456 Schüler der 19 teilnehmenden Klassen zeigen, wie gut sie zusammenarbeiten können. An zwölf unterschiedlichen Stationen galt es, Teamwork als auch Durchhaltevermögen, Sportlichkeit und Köpfchen zu beweisen. "Das Geländespiel soll den Klassen ermöglichen, sich außerhalb des Klassenraums kennenzulernen und die Jugendlichen zwingen, sich auch mal aus ihrer Komfort-Zone zu bewegen", erläutert Peggy Gerlach, Leiterin des Bereichs Arbeitsförderung beim Humanistischen Regionalverband, die weiß, wie wichtig ein solcher Aktionstag für die Klassen ist. Immerhin lernen sich nicht nur die Schüler untereinander neu kennen, auch die Lehrer haben es plötzlich mit zwei Dutzend neuen Charakteren zu tun. Genau in dieser Situation befinden sich auch Kathrin Kruppa und Stefanie Schröder, die die Leitung der Klasse 7a der Otto-Tschirch-Oberschule übernommen haben und beim Drachenbootfahren am Vortag schon einen Eindruck davon gewinnen konnten, wie gut ihre Schüler harmonieren. "Bis jetzt verstehen sich alle super, deshalb freuen wir uns auf einen ereignisreichen Tag", so Kruppa und Schröder erwartungsvoll.
Für sie ging es nach einem gemeinsamen Gruppenfoto zum Parcours-Auftakt sogleich ans Werk: nach einem kurzen Abschlag beim Volleyball, galt es mit den zehn besten Läufern die Aufgabe "Berg und Tal" möglichst schnell zu bewältigen. 30,44 Sekunden standen dafür am Ende auf der Uhr. Ein gutes Ergebnis, mit dem die Klasse stolz zu den nächsten Stationen zog, an denen es jeweils fünf Punkte für die Klassen zu ergattern gab.
Als Klassen mit dem besten Teamgeist gingen im Wettbewerb am Ende jedoch die 7d der Nicolaischule, die 7b der Otto-Tschirch-Oberschule, die Klasse 7/3 der BOS Kirchmöser sowie die Klasse 7c des Bertolt-Brecht-Gymnasiums und die Klasse 7a der Nord Oberschule hervor.