Oder eben die Rahmengartenordnung des Landesverbandes der Gartenfreunde e.V., die für 62.300 Gartenfreunde gilt, "die sich in 1.251 Vereinen organisiert haben, welche in 32 Kreis-, Bezirks- und Regionalverbänden (Mitgliedsverbände) zusammengeschlossen sind und ca. 3.100 ha kleingärtnerische Fläche nutzen" (www.gartenfreunde-lv-brandenburg.de). Da heißt es: "Die Verpachtung der Kleingärten erfolgt nur zum Zwecke der kleingärtnerischen Nutzung im Sinne des § 1 Abs. 1, Nr. 1 des Bundeskleingartengesetzes. Die kleingärtnerische Nutzung beinhaltet die Kombination eines nichterwerbsmäßigen Anbaus von Obst, Gemüse und Blumen sowie die Gestaltung und Nutzung des Kleingartens zu Erholungszwecken… Rasenbewuchs und Ziersträucher dürfen nicht überwiegen."
Lothar Hahn, Geschäftsführer des Kreisverbandes Brandenburg/Havel der Gartenfreunde e.V., bringt es auf den Punkt: "Wenn man vor dem Garten steht, muss man sehen, dass es ein Kleingarten ist und kein Biotop." Bienenunfreundlich sei das nicht. Insekten seien hier immer zuhaus‘, zumal keine Pestizide verwendet würden, viele einjährige Blumen und Obstbäume vorhanden wären und Totholz liegen bleibe. Auf Freiflächen in den Sparten würden auch schon  Streuobstwiesen praktiziert. Im Kleingarten nicht. Dabei sind  als "Ziele der Kleingärtenorganisationen" auf der Internetseite des Landesverbandes auch benannt: "Kleingärten als natürliche Lebensräume in der Stadt erhalten, Menschen zum umweltgerechten Gärtnern anleiten und motivieren, Eigeninitiative und Verantwortung im Umgang mit der Ressource Natur fördern, Kindern spielerisch den Zugang zur Natur verschaffen." Rainer Borigs Oase wäre ein perfekter Schulgarten.