Mit Anspruch und Schwung startet einmal mehr das Brandenburger Theater ins neue Jahr und lädt am 07. Januar (Freitag) um 19.30 Uhr auf der Studiobühne zu einer Veranstaltung zum Themenjahr „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ein. In gemeinsamer Recherche haben Schauspieler Helmut Mooshammer und Pianistin Senka Brankovic ein Programm entwickelt, dass das jüdische Kulturleben des 19. und 20. Jahrhunderts in Österreich und Deutschland in seinen Höhen und Tiefen begleitet, seine Blütezeit präsentiert, die dunkelsten Tage der menschlichen und künstlerischen Erniedrigung beklagt, um dann das Überleben, den Mut zur Kunst und Kreativität und den Lebenswillen zu zelebrieren. Es kommen Texte von Isaac Singer, Stefan Zweig, Joseph Roth, Viktor Frankl und Carl Zuckmayer zu Gehör – und von Mascha Kaléko, der der Programmtitel „Jage die Ängste fort…“ entlehnt ist. Dazu erklingt Musik u.a. von Alexander Zemlinsky, Erich Wolfgang Korngold und Arnold Schönberg.   Der Eintritt kostet 12 / erm. 9 Euro.

„Konzert zum neuen Jahr“ der Brandenburger Symphoniker

Am 08. Januar um 19.30 Uhr legen dann die Brandenburger Symphoniker los und bieten im Großen Haus ihr „Konzert zum neuen Jahr“ dar – zuerst als Benefizkonzert in Kooperation mit dem Rotary Club Brandenburg/Havel. Am 09. Januar nochmals um 15.00 und 18.30 Uhr. Dabei gibt Dirigent Nabil Shehata sein BT-Debüt und wird mit Geiger David Gorol und den Brandenburger Symphonikern Tänze, Walzer und wunderbare Melodien zu Gehör bringen, darunter die „Wilhelm Tell”- und „Die Fledermaus“-Ouvertüre, Antonin Dvořáks Slawischen Tanz op. 46/8, Aram Chatschaturjans „Maskerade Suite“-Walzer sowie Émile Waldteufels „Die Schlittschuhläufer“ op. 183.   Der Eintritt kostet am Benefiz-Samstag zwischen 31 (Kat. III) und 43 Euro (Kat. I), Sonntag zwischen 21 und 32 Euro.

BT-Bürgerbühne zeigt Schwank „Tratsch im Treppenhaus“

Parallel zeigt die BT-Bürgerbühne auf der Studiobühne Jens Exlers Schwank „Tratsch im Treppenhaus“ unter Leitung von Urban Luig. Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt, heißt es schon bei Schiller. Warum diesen Satz insbesondere die Bewohner eines Mietshauses bestätigen können? Weil sie das zweifelhafte Vergnügen haben, in direkter Nähe zu Frau Meta Boldt zu wohnen! Denn Meta Boldt „wacht“ über das Treppenhaus und lässt sich nichts entgehen. Für die Mitbewohner ein Grauen, fürs Publikum ein Vergnügen. Zu erleben am 8. Januar (Samstag) um 19.30 Uhr und am 09. Januar (Sonntag) um 16.00 Uhr. Eintrittspreise: 13 / erm. 8 Euro.
BT-Kartentelefon: 03381/511-111.