Falls jemand beim Stadtspaziergang dieser Tage manchen Waldmops vermisst hat – einige Vertreter dieser von Loriot „geborenen“ und von Künstlerin Clara Walter vervielfältigten Tierchen – die Stars von immer mehr Stadtführungen – sind auf Kur. Laut Kultur-Fachbereich der Havelstadt sind Mitte Dezember an drei Standorten die Waldmöpse „zum Zwecke der Restaurierung abgebaut und abgeholt“ worden. Darum gebe es keinen Grund zur Sorge über fehlende Waldmöpse am Humboldthain vor dem Eingang der Kita Kleine Storche, an der St. Johanniskirche und am Burghof des Brandenburger Doms. Traurig allerdings macht der Grund ihres Klinikaufenthalts, denn abermals waren durch sinnfreies Wirken manchem Waldmops die Schaufeln abhanden gekommen.

Sportler und Spender ermöglichen Reparaturen der Waldmöpse

Tierlieber zeigt sich da der Laufverein VfL Brandenburg e. V., der im Frühjahr den 1. Mops-Spendenlauf initiierte, damit 1.200 Teilnehmer mobilisierte, mit ihnen viele der ausgewilderten Waldmöpse anlief und durch die Startgelder 3.000 Euro zusammenbrachte. Einige Privatpersonen spendeten weitere Beträge, „so dass nunmehr die Restaurierung der Waldmöpse umgesetzt werden kann“, melden die Kulturverantwortlichen der Stadt, die alsbald auch darüber informieren wollen, „wenn die Möpse wieder auf ihren ursprünglichen Platz zurückkehren können“.