Vorstand und Leitung der Kinder- und Jugend-Kunst-Galerie „Sonnensegel“ laden zur diesjährigen Sommerausstellung ein, in der traditionell Kursergebnisse aus den letzten Monaten gezeigt werden. Denn: Die Kunst hat auch in Pandemiezeiten im „Sonnensegel“-Haus eine Heimstatt!
So wird am 17. Juni um 16.30 Uhr die Ausstellung „Eine andere Welt“ eröffnet – auf dem Gotthardtkirchplat, im Freien.

„Buntes vor dem Vorhang“

„Junge Darsteller aus unseren Schauspielkursen führen ‚Buntes vor dem Vorhang‘ auf. Anschließend bedanken wir uns bei ‚Sonnensegel‘- Kindern für langjährige und erfolgreiche Arbeit in den Kursgruppen der Galerie mit einem ‚Sonnensegel-Ring’, verrät Galerie-Leiter Matthias Frohl. Das in der Ausstellung vorgestellte Themenspektrum sei äußerst vielfältig. „Die Mädchen und Jungen reisten u.a. mit Marco Polo, erforschten die Tiefsee und den Weltraum, begegneten Märchen- und Sagenfiguren, illustrierten selbstverfasste Nonsens-Geschichten und dachten über das Land Utopia nach.“

Umgang mit Formen und Farben

Neben allen analogen bildnerischen Techniken, welche an der Kunstschule vermittelt werden, verlagerten die Kursteilnehmer ihre Gestaltungsambitionen auch in den digitalen Bereich: drei Animationsfilme geben ebenso Einblicke in die Gedankenwelt der Kinder.
Frohl: „Die Arbeiten zeigen, wie komplex Heranwachsende ihren Alltag wahrnehmen. Darüber hinaus verdeutlicht die Bilderschau, dass der Umgang mit Formen und Farben, die Rezeption von Bildender Kunst dabei helfen, offen, tolerant und trotz aller Schwierigkeiten optimistisch durch das Leben zu gehen.“

Zum Festival der Musik- und Kunstschulen

Die Ausstellung ist Bestandteil von „SOUND CITY OPEN 21“, dem diesjährigen dezentralen Festival der Musik- und Kunstschulen des Landes Brandenburg. Innerhalb der regulären Öffnungszeiten der Galerie „Sonnensegel“ ist die Ausstellung bis zum 17. September zu besichtigen. „Bedingt durch die Pandemie-Eindämmungsbestimmungen dürfen sich nur kleine Besuchergruppen im Ausstellungsbereich aufhalten – es kann zu Wartezeiten kommen“, bittet Matthias Frohl Gäste um Verständnis und Geduld.