Der Landessieg im Vorlesewettbewerb wurde einmal mehr in Brandenburgs Bücher-Oase am Altstädtischen Rathaus ausgefochten. In der Fouqué-Bibliothek bekam es die fünfköpfige Jury mit den besten VorleserInnen des Landes Brandenburg zu tun. Die hatten sich in zurückliegenden Monaten über Schul-, Kreis- und Bezirksentscheide qualifiziert – wie im Land Brandenburg so in ganz Deutschland, wo der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels seit 1959 jährlich ausgetragen wird und sich zum größten bundesweiten Schülerwettbewerb entwickelt hat. Mitmachen können alle Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen. Wer es bis ins Landesfinale schafft, ist auf der vorletzten Etappe angelangt.

Noch 166 VorleserInnen in 16 Bundesländern

Diesmal sind 166 VorleserInnen in 16 Bundesländern am Start – coronabedingt wieder per Video-Beitrag, wie zuvor schon in den Regionalrunden. Der Brandenburger Landesjury lasen auf diese Weise sechs Teilnehmer vor – vier Mädchen und zwei Jungen. Sie stellten in maximal fünf Minuten sich und eine Passage aus ihrem Lieblingsbuch vor. Alexander Burke aus Schönwalde-Glien, der den Bezirk Brandenburg West vertrat, hatte sich für „Samantha Spinner – In 80 Tunneln um die Welt entscheiden“ und einen guten Eindruck hinterlassen. Wie auch Florentine Helene Henze aus Panketal (Bezirk: Brandenburg Ost) mit Elizabeth Lims „Ein Kleid aus Seide und Sternen“.

Die Siegerin: Rosalie Schülke

Bei vier Juroren ganz vorn und somit sichere Landessiegerin wurde Rosalie Schülke aus Zeuthen vom Friedrich-Schiller-Gymnasium in Königs Wusterhausen (Bezirk: Brandenburg Süd). Sie punktete mit der gelungensten Einführung, toller Textauswahl, deutlicher Aussprache und mitreißender Interpretation. Alles Gute fürs Finale!
Bis Ende Mai werden die jeweiligen Bundesland-Jurys die digitalen Einsendungen auswerten und entscheiden, wer ins Bundesfinale im (voraussichtlich) September einzieht, bei dem die 16 LandessiegerInnen – vor einer prominenten Jury sowie rbb- und KiKA-Kameras – um den Bundessieg lesen.